Editha Ernestine Luise Hildegarde war die Tochter von Otto Arthur Adelbert Graf Salburg-Falkenstein und Hildegard Anna Franziska Ernestine von Holenia. Sie erhielt Privatunterricht im Haus ihrer Eltern in Graz, besonders in Geschichte und Literaturwissenschaften. Anregungen erhielt sie von Peter Rosegger und Robert Hamerling. 1898 heiratete sie Franz Krieg von Hochfelden (* 1857). Das Ehepaar lebte in Arco (Trentino). 1919 starb ihr Mann und sie wurde vermögenslos. Durch Schriftstellerei verdiente sie von da an ihren Lebensunterhalt. Zeitweise war sie Leiterin des Strom-Verlages. Seit 1927 lebte sie in Dresden und schrieb Romane, Gedichte und Dramen. Edith Salburg war eine der produktivsten Unterhaltungsschriftstellerinnen ihrer Zeit.
Deutsche Barone. Roman. 2 Bände. Reißner, Dresden 1909.
Deutsche Frauen in Welschland. Roman. Schall, Berlin 1909.
Vittoria Accorombona. Dramatisches Gedicht. 1909.
Ein Konflikt. Roman. Reißner, Dresden 1910.
Dynasten und Stände. Romane aus Österreich-Ungarn. 4 Bände. Reißner, Dresden 1910–1914.
Band: Böhmische Herren. 1910.
Band: Hofadel in Österreich. 1912.
Band: Reaktion. 1912.
Band: Revolution. 1914.
Das Haus an der Grenze. Ein Roman aus Südtirol. Ullstein, Berlin/Wien 1915.
Das Zwei-Kaiserbuch. Zeitgedichte. Perles, Leipzig/Wien 1915.
Vater und Vaterland. Roman. Elischer, Leipzig 1915. (Digitalisat)
Junge Herren. Satyren und Studien. Elischer, Leipzig 1915.
Die für die Heimat bluten. Roman einer Seele. Reißner, Dresden 1916.
Sohn der Ukraine. Roman. Elischer, Leipzig 1916.
Student Leoni. Roman. Elischer, Leipzig 1917.
Doppelhochzeit. Roman. 2 Bände. Ullstein, Berlin 1918.
Die Psyche des Geldes. Das Buch eines Gewissens. Roman. Reißner, Dresden 1918. (Später auch unter dem Titel Hochfinanz.)
Burschoa. Ein Buch. Elischer, Leipzig 1920.
Renate Godeleith. Roman vom Rhein. Langenscheidt, Berlin 1922.
Ungeschriebene Briefe aus St. Martin de Ré. Ein Buch vom Seelenleiden des deutschen Volkes. Hammer, Leipzig 1925.
Der junge Kleist. Charakterbild in einem Aufzug. Strom, Dresden 1927.
Die Leute von Spießwinkel. Geschichten, die man sich unterm grünen Hüterl erzählt. Hammer, Leipzig 1927.
Karl Peters und sein Volk. Der Roman des deutschen Kolonialgründers. Duncker, Weimar 1929.
Das Enkelkind der Majestäten. Seyfert, Dresden 1929.
Suska – Susanne. Ein Lebensbild aus Böhmen. Hammer, Leipzig 1929.
Das Priesterstrafhaus. Eine Lebenschronik mit Benutzung von Zeitstudien und authentischen Quellen. Hammer, Leipzig 1929. Bearbeitete Neuausgabe, SEVERUS, Hamburg 2017. ISBN 978-3-95801-725-2
Die Nonnen von Sankt Hildegunden. Hammer, Leipzig 1930.
Liesl und ihre Kinder. Seyfert, Dresden 1930.
Erinnerungen einer Respektlosen. Ein Lebensbuch. 3 Bände. Hammer, Leipzig 1931. Neuausgabe im Salzwasser-Verlag 2013. ISBN 978-3-846025444
Band: Buch des jungen Mädchens.
Band: Buch der jungen Frau.
Band: Vom Wohlstands- zum Arbeitsmenschen.
Deutsches Bilderbuch der Zeit. 1926-1930. Koehler & Amelang, Leipzig 1931.
Im Marokkaner-Zuchthaus. Das Kind des Kriegsgefangenen. Erzählungen. Seyfert, Dresden 1931.
Sohn zweier Rassen. Roman. Schlieffen, Berlin 1932.
Die Tochter des Jesuiten. Koehler & Amelang, Leipzig 1932.
Deutsch zu Deutsch. Deutschland und Österreich, zwei Völker – ein Blut. Koehler & Amelang, Leipzig 1933.
Hausmeister Hermann. Die Geschichte einer 'Hand'. Koehler & Amelang, Leipzig 1934.
Der Tag der Ariers. Ein Buch der Zeit. Roman. Schlieffen, Berlin 1934.
Ein Weg ins Glück. Erzählung. Moewig & Höffner, Berlin 1935.
Conrad von Hötzendorf, der Preusse Österreichs. Ein Feldherrenroman. Koehler, Leipzig 1935.
Ludwig Spohr. Ein Leben für deutsche Musik. Von Hase & Koehler, Leipzig 1936.
Friedrich und Marie Therese. Goten-Verlag, Leipzig 1936.
Die Unverantwortlichen. Roman einer Ehe. Aufwärts, Berlin 1936.
Kamerad Susanne. Ein Erleben. Heyne, Dresden 1936.
Der schwarze Adel. Die Zunft der Sensenschmiede. Volk meiner Heimat. Koehler & Amelang, Leipzig 1937.
Die Deiselmüllerin. Seyfert. Dresden 1938.
Eine Landflucht. Buch aus der Zeit. von Hase & Koehler, Leipzig 1939.
Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 115. „Krieg von Falkenstein, Edith“ (online)
Sigrid Schmid-Bortenschlager: Elite und Kampf bei Edith Salburg. Ein Beitrag zur Ideologieproduktion.In: Klaus Ammann/Hubert Lengauer (Hg.), Österreich und der Große Krieg 1914–1918. Die andere Seite der Geschichte. Brandstätter, Wien 1989, S. 200–205. ISBN 3-85447-296-X.
Sigrid Schmid-Bortenschlager: Edith Gräfin Salburg. Die Entwicklung eines Ideologie-Konglomerates. In: Aneta Jachimowicz (Hg.), Frauen erzählen Geschichte. Historische Romane österreichischer Autorinnen von der Ersten zur Zweiten Republik (Schriften der Wiener Germanistik, Bd. 8). V&R Unipress, Göttingen 2022, S. 189–199. ISBN 978-3-8470-1435-5.
Wesen und Werk der Gräfin Edith Salburg im Spiegel der Kritik. Anläßlich ihres 60. Geburtstages am 14. Okt. 1928 hrsg. vom Hammer-Verlag. Leipzig. 1928.
↑Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 507.
↑Bundesarchiv Berlin, NS 8/122, Blatt 79 f. (= Rückseite des Blattes 79) online (Digitalisat dort aufrufen, Browser muss Pop-ups zulassen), abgerufen am 7. September 2026.
1234567Kein Exemplar in öffentlichen Bibliotheken nachweisbar.
Krieg von Falkenstein, Edith; Krieg-Hochfelden, Edith von; Salburg-Falkenstein, Edith von (Geburtsname); Salburg, Edith; Salburg, Edith Gräfin von; Krieg Freifrau von Falkenstein, Edith; Krieg von Hochfelden, Edith Baronin; Salburg, Edith Gräfin (Pseudonym); Salburg, E.; Krieg von Hochfelden, Edith (Ehename); Krieg-Hochfelden, Edith Freifrau von Salburg-Falkenstein