Edwin Ortmann

Edwin Ortmann (* 5. März 1941 in München; † 11. August 2023 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

Edwin Ortmann war der Sohn eines Juristen und wuchs in München auf, wo er das Gymnasium und eine Sprachenschule absolvierte. Er hielt sich studienhalber in Großbritannien, Frankreich und Spanien auf. Er arbeitete als Mini-Car-Fahrer, Hilfsarbeiter, Impresario usw., um sein Studium und später sein Schreiben zu finanzieren. Nachdem er als Übersetzer für die Sorbonne gearbeitet hatte, ließ er sich 1965 als freier Übersetzer und Journalist in München nieder. Er trat u. a. mit Essays zur lateinamerikanischen Literatur hervor. Ab Beginn der Achtzigerjahre veröffentlichte Ortmann auch literarische Werke. 1980 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Er lebte in München und auf Formentera.

Edwin Ortmann war Verfasser von Romanen, Erzählungen, Essays und Hörspielen. Daneben übersetzte er bis 1981 aus dem Englischen, Französischen und aus dem Spanischen.

Edwin Ortmann gehörte dem Verband deutscher Schriftsteller und dem Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke an. Ab 1981 war er Vorstandsmitglied des Förderkreises Deutscher Schriftsteller in Bayern und im Vorstand des VS Bayern.

1981 erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds; 1993 war er Stadtschreiber von Semur-en-Auxois.

Anschließend widmete sich Ortmann vor allem dem Medium Hörspiel. Zuletzt entstanden: „Die Clowns, die Liebe, der Tod“ (SWR 2000); „Soledades - ein Leuchtturmkonzert“ (DLR/NDR 2001); „Die ersehnte Umarmung - Lorca, Dalí, Buñuel“ (NDR/DLR 2001); „Der letzte Leuchtturmwärter“ (SWR/DLR 2003).

In der Folgezeit kehrte Ortmann dem Literaturbetrieb den Rücken.

Werke

Romane und Erzählungen

Hörspiele

Übersetzungen

Personendaten
NAME Ortmann, Edwin
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller und Übersetzer
GEBURTSDATUM 5. März 1941
GEBURTSORT München
STERBEDATUM 11. August 2023
STERBEORT München