Das einstmalige Dorf ist als Ortsstraße Entmannsdorf (B303) im neu gebildeten Gemeindeteil Gehülz aufgegangen. In direkter Nachbarschaft befinden sich Breitenloh (östlich), Giessübel (nördlich), Brunnschrott (südlich) und Bürg (westlich).
Geschichte
Der Ort wurde 1323/1328 im ersten bambergischen Amtsurbar erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt. Seit der Gründung der Pfarrei St. Bonifatius (Gehülz) in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts sind die Katholiken dorthin gepfarrt.
Bernd Graf (Hrsg.):Geschichtliches vom Haßlacherberg anläßlich „670 Jahre Entmannsdorf“ und „25 Jahre Fremdenverkehrsverein Gehülz/Ziegelerden“ (=Mein Gehülz. Band3). Verein für Heimatpflege Gehülz, Kronach 1993, DNB1038702496.
↑Bernd Graf: Der Name Gehülz – ein komplexes Kapitel der Haßlacherberg-Historie. In: Heimatkundliches Jahrbuch des Landkreises Kronach, Band 26, 2013, ISBN 978-3-9803467-9-5, S. 148