Erich Barthel

Erich Barthel (* 6. April 1910; † 13. April 1979) war ein deutscher Dokumentarfilmregisseur und Kameramann.

Leben und Wirken

Erich Barthel kam 1929 zur Boehner-Film nach Dresden, die Werbefilme produzierte. Er wurde zunächst Beleuchter und 1930 Kameraassistent. 1944 war er Kameramann in zwei Werbefilmen.

Ab 1947 war Erich Barthel bei der neu gegründeten DEFA wieder als Kameramann tätig, zunächst vor allem bei Der Augenzeuge. Ab 1952 leitete er dort Dokumentarkurzfilme als Regisseur. 1960 wurde sein Film Erdölchemie von der Abnahmekommission unter Karl Gass nicht zugelassen, weil dort in einer Straßenszene am Alexanderplatz auch Westfahrzeuge zu sehen waren. Diese musste in einer inszenierten Einstellung ersetzt werden. 1973 realisierte er seinen letzten Film.

Filmografie (Auswahl)

Kamera

Regie

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ André Eckardt, Im Dienst der Werbung. Die Boehner-Film 1926–1967, 2004, S. 35 (kurzer Auszug), mit kurzen Angaben
  2. ↑ Ralf Schenk, Sabine Scholze, Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990, 2003, S. 37, mit Foto von Erich Barthel bei Filmaufnahmen
  3. ↑ Peter Zimmermann, Ddutschlandbilder Ost. Dokumentarfilme der DEFA von der Nachkriegszeit bis zur Wiedervereinigung, Leipzig 1995, S. 172 (kurzer Auszug)
  4. ↑ Unser Erzgebirge DEFA-Stiftung, weitere Einzelpreise wurden an das Drehbuch und die Musik vergeben
Personendaten
NAME Barthel, Erich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Dokumentarfilmregisseur und Kameramann
GEBURTSDATUM 6. April 1910
STERBEDATUM 13. April 1979