Erich Flottmann

Erich Flottmann (* 12. Mai 1895 in Hagen; † 13. April 1945 in Herborn) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Leben

Nach bestandenem juristischen Staatsexamen an der Universität Greifswald und anschließender Referendarzeit wirkte Flottmann von 1922 bis 1930 als Amtsgerichtsrat. 1930 bis 1933 war er als Stadtrat in Hamm tätig. Flottmann war in der Weimarer Republik Mitglied des Zentrum, trat dann zum 1. Oktober 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.282.822). 1933 wurde er zunächst vertretungsweise und ab Mai 1934 bis Juli 1935 dann endgültig zum Landrat im Kreis Lippstadt berufen und leitete anschließend von 1935 bis 1936 das NSDAP-Gauamt für Kommunalpolitik.

Von 1935 bis 1939 diente er unter Josef Wagner als Vizepräsident am Oberpräsidium der Provinz Schlesien in Breslau. Zugleich war er von 1936 bis 1939 Stellvertreter Wagners in dessen Funktion als Reichskommissar für Preisbildung.

1939 wechselte er als Ministerialdirektor in das Amt des Beauftragten für den Vierjahresplan und leitete als Geschäftsführer 1941 bis 1945 die Reichsvereinigung Kohle.

Publikationen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Erich Flottmann auf alliope.staatsbibliothek-berlin.de, abgerufen am 26. Februar 2016.
  2. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9151284.
  3. ↑ Rolf Jehke: Landrat (Kreis/Landkreis Lippstadt). In: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874-1945, Herdecke. Zuletzt geändert am 6. 1. 2006. 1. Juni 2006, abgerufen am 26. Februar 2016.
  4. ↑ Günter Brakelmann: Peter Yorck von Wartenburg. 1904–1944. Eine Biographie. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63019-4, S. 82. (Online/Detail).
  5. ↑ Christian Schürmann: Die Regulierung der Silikose im Ruhrkohlenbergbau bis 1952. Staat, Unternehmen und die Gesundheit der Arbeiter. Springer-Verlag, Heidelberg/Berlin 2011, ISBN 978-3-8349-6709-1, S. 163, (Online/Detail).
Personendaten
NAME Flottmann, Erich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Verwaltungsjurist
GEBURTSDATUM 12. Mai 1895
GEBURTSORT Hagen
STERBEDATUM 13. April 1945
STERBEORT Herborn