| Estado | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Fläche | 9,75 km² | |
| Einwohnerzahl | 2.551 (2022) | |
| Chefe de Suco | Julião Salsinha (Wahl 2023) | |
| Aldeias | Einwohner (2015) | |
| Coração de Jesus | 422 | |
| Coulão Haburas | 259 | |
| Hamric Metin | 325 | |
| Huitaso | 226 | |
| Indau Lulic | 111 | |
| Lihmo | 259 | |
| Moris Mesac | 384 | |
| Railacan | 128 | |
| Saramata | 287 | |
| Sinai | 52 | |
| Tajaquina | 211 | |
| Tatoli | 358 | |
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Estado ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Ermera (Gemeinde Ermera), südwestlich von der Landeshauptstadt Dili.
| Estado | ||
|---|---|---|
| Orte | Position | Höhe |
| Ailan | 8° 47′ 44″ S, 125° 23′ 49″ O | 1468 m |
| Aitura | 8° 47′ 54″ S, 125° 24′ 24″ O | 1541 m |
| Bazar | 8° 48′ 16″ S, 125° 25′ 16″ O | 1211 m |
| Bloe | 8° 48′ 0″ S, 125° 24′ 56″ O | 1318 m |
| Fatumautei | 8° 48′ 23″ S, 125° 25′ 25″ O | 1187 m |
| Hatomotei | 8° 48′ 0″ S, 125° 25′ 38″ O | 1162 m |
| Indau Lulic | 8° 47′ 50″ S, 125° 25′ 1″ O | 1333 m |
| Klaetlau (Westteil) | 8° 46′ 33″ S, 125° 26′ 35″ O | 1206 m |
| Kukhata (Mittelteil) | 8° 46′ 13″ S, 125° 26′ 47″ O | 1206 m |
| Leki-Hati | 8° 48′ 5″ S, 125° 25′ 29″ O | 1175 m |
| Leotelo | 8° 47′ 43″ S, 125° 25′ 30″ O | 1299 m |
| Namto | 8° 48′ 9″ S, 125° 24′ 59″ O | 1264 m |
| Rae Leki | 8° 48′ 5″ S, 125° 23′ 54″ O | 1571 m |
| Raicala | 8° 47′ 27″ S, 125° 26′ 13″ O | 1172 m |
| Railacan | 8° 47′ 27″ S, 125° 23′ 51″ O | 1419 m |
| Raitu | 8° 47′ 25″ S, 125° 25′ 3″ O | 1512 m |
| Rematu | 8° 47′ 31″ S, 125° 24′ 29″ O | 1555 m |
| Tajaquina | 8° 47′ 36″ S, 125° 24′ 19″ O | 1515 m |
| Tlosa | 8° 48′ 12″ S, 125° 25′ 9″ O | 1240 m |

Estado liegt im Süden des Verwaltungsamts Ermera. Nördlich befinden sich die Sucos Leguimea, Poetete Lodudu und Humboe. Eine Exklave des Sucos Riheu schneidet im Nordosten einen Teil aus Estado heraus und trennt ein Teil von Estado mit einem schmalen Streifen vom restlichen Territorium ab. Im Nordosten reicht Estado bis zum Suco Lauala. Östlich liegen die Sucos Eraulo und Goulolo und im Süden der Suco Haupu, eine Exklave von Goulolo und der Suco Raimerhei. Im Westen grenzt Estado an den Suco Coilate-Leten.
Hinter der Grenze zu Eraulo befindet sich im Nordosten der See Lehumo. Im Nordwesten von Estado entspringt der Lahosa, der zum Flusssystem des Lóis gehört, ebenso wie der Mancotemate, der aus dem See Lehumo nach Südwesten fließt und grob Estados Ostgrenze folgt.
Der Foho Manulau (1714 m, Lage) befindet sich im Westen, an der Grenze zu Coilate-Leten. Im Norden liegen der Foho Hatusau (1582 m, Lage) und südlich davon im Zentrum der Lalimlau (fälschlicherweise „Foho Lalomelau“, 1663 m, Lage), mit seinem markanten Gipfelkreuz. Neben dem Heturia und Kailitlau gilt der Lalimilau als einer der heiligen Berge von Ermera. Auf dem Gipfel des Lalimlaus steht ein großes Monument mit einem steinernen Gipfelkreuz.
Estado hat eine Fläche von 9,75 km² und teilt sich in die zwölf Aldeias Coração de Jesus (deutsch Herz Jesu), Coulão Haburas (Culau Haburas), Hamric Metin (Hamrik Metin), Huitaso, Indau Lulic (Indau Lulik), Lihmo, Moris Mesac (Moris Mesak), Railacan (Railakan, Rai-Lakan), Saramata, Sinai, Tajaquina und Tatoli.
Teils entlang der Ostgrenze, teils auf beiden Seiten davon verläuft die Überlandstraße von der Gemeindehauptstadt Gleno im Norden nach Letefoho im Süden. An der Straße liegen im Nordosten von Estado die Dörfer Kukhata und Klaetlau. Zu der Straße nach Letefoho führt auf weiter Strecke parallel die Überlandstraße nach Raimerhei, die in Raicala nach Westen hin abzweigt. An der Straße befinden sich im Südosten von Estado die Ortschaften Hatomotei, Leki-Hati und Fatumautei. Abzweigungen führen hier nach Leotelo, Bazar (Bassar), Tlosa, Namto, Bloe und Indau Lulic.
Südlich des Lalimlaus liegt das Dörfer Aitura. Auf den Bergen im Norden befinden sich in über 1500 m Höhe die Dörfer Raitu, Tajaquina und Rematu. Im Nordwesten liegt schließlich das Dorf Railacan und im Südwesten die Siedlungen von Moris Mesac: Ailan und Rae Leki (Raileki).
2023 wurde die Kirche Nossa Senhora da Rosário de Fátima in Estado eingeweiht. In Fatumautei liegt die Kapelle Santo António. Eine weitere Kapelle befindet sich in Hamric Metin. Über Grundschulen verfügen Raicala, Hamric Metin, Bazar und Railacan. In Aitura steht ein Hospital. Der Sitz des Sucos befindet sich in Fatumautei.
Seit 2023 steht am Friedhof von Aitura ein Denkmal für den Unabhängigkeitskämpfer und Politiker Gabriel Ximenes (1956–2009).


Im Suco leben 2.551 Einwohner (2022), davon sind 1.360 Männer und 1.191 Frauen. Im Suco gibt es 472 Haushalte. Fast 98 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Fast 2 % sprechen Mambai und eine kleine Minderheit Tetum Terik.
Der Name des Sucos soll nach mündlichen Überlieferungen aus der portugiesischen Kolonialzeit stammen. Als ein Portugiese vom lokalen Liurai den Namen des Ortes wissen wollte, fragte dieser den Europäer was das Mächtigste in seinem Land sei. Der Portugiese sagte der Staat (portugiesisch Estado), woraufhin der Liurai erklärte, sein Herrschaftsgebiet würde „Estado“ heißen.
Am 16. November 2006 wurde von aus Estado ein schwerer Zwischenfall gemeldet, der einige Tage zuvor stattfand. Jugendliche von Colimau 2000 – einer Organisation, die von ehemaligen im Untergrund arbeitenden Jugendaktivisten gegründet wurde – aus Ermera und anderen Orten – griffen einen Ableger des Perguruan Setia Hati Terate (PSHT) Martial Arts Club in Estado an. Premierminister José Ramos-Horta erklärte, unbestätigten Angaben nach, gebe es vier Tote. Außerdem wurden zehn Häuser niedergebrannt. Ramos-Horta war mit einem Hubschrauber zum Schauplatz des Überfalls geflogen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Spezialeinheiten der Polizei wurden in die Region entsandt. Ein Zeuge berichtete, etwa 600 Jugendliche von Colimau 2000 hätten, bewaffnet mit Samuraischwertern, Macheten, Speeren, Pfeil und Bogen und Gewehren den Martial Art Club angegriffen. Der Angriff scheint ein Racheakt gewesen zu sein. Am 2. November hatten PSHT-Mitglieder ein Mitglied von Colimau 2000 verprügelt.
1952 wurde Domingos Lemos Chefe de Suco von Estado.
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Maia dos Santos zum Chefe de Suco gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt. Die Wahlen 2016 gewann Julio Salsinha. Bei den Wahlen 2023 wurde Julião Salsinha gewählt.

Am 23. Mai 2004 eröffneten Staatspräsident Xanana Gusmão und Premierminister Marí Alkatiri in Estado eine der größten kaffeeverarbeitenden Fabriken mit Nassaufbereitung des Kaffees. Eigentümer und Betreiber ist die Cooperativa Café Timor (CCT), Osttimors größte Kooperative mit etwa 20.000 Pflanzern als Mitglieder.
Die Fabrik in Estado kauft Kaffeefrüchte von Mitgliedern des CCT im Hochland der Gemeinde Ermera. In der Fabrik werden die Früchte gewaschen, das Fruchtfleisch entfernt, die Bohnen fermentiert und zur Trocknung vorbereitet. Zusammen mit der Fabrik in Maubisse konnte so im Jahr 2004 die CCT 25.000 Tonnen Kaffee aufkaufen, doppelt so viel wie noch im Jahr zuvor.