Franz Josef Krings (vollständig Franz Joseph Lothar Krings; * 22. Juli 1886 in Königswinter; † 16. Januar 1968 in Aschaffenburg) war ein deutscher Architekt und Bildhauer, der insbesondere in seiner Heimatstadt Königswinter wirkte.
Während des Ersten Weltkriegs war Krings Leiter einer Beschäftigungsschule für Verwundete des Vereinslazaretts in Königswinter. Für die vom örtlichen Verkehrsverein aufgrund der Hyperinflation nach dem Krieg ab 1921 ausgegebenen Notgeld-Gutscheine steuerte er Entwürfe zur künstlerischen Gestaltung bei. 1925 organisierte er als Leiter eines Festausschusses der Ortsvereine den örtlichen Festumzug zur Jahrtausendfeier der Rheinlande. In der im Jahr darauf von den Initiatoren dieser Feier gegründeten „Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Heimat“ (heute „Heimatverein Siebengebirge e. V.“) wirkte Krings als Vorstandsmitglied und Kunstwart. In der Zeit des Nationalsozialismus war Krings, der auch der NSDAP beitrat, ab 1933 künstlerischer Beirat der Stadt und später städtischer Propagandaleiter.
Krings war mit Nelly geb. Reck (1899–1985) verheiratet und hatte mindestens eine Tochter. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Oberweingartenweg in Königswinter.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krings, Franz Josef |
| ALTERNATIVNAMEN | Krings, Franz Joseph Lothar (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 22. Juli 1886 |
| GEBURTSORT | Königswinter |
| STERBEDATUM | 16. Januar 1968 |
| STERBEORT | Aschaffenburg |