Freilichtmuseum Amerang

Das Freilichtmuseum Amerang befindet sich im oberbayerischen Voralpengebiet am Ortsrand von Amerang im Chiemgau. Bis zur Umbenennung durch den Bezirkstag von Oberbayern im Jahr 2025 hieß die Einrichtung Bauernhausmuseum Amerang.

Museumskonzept

Unterrichtungstafel an der A 8
Mittermayerhof aus Reichertsheim
Häuslmannhof aus Aschau

Das Freilichtmuseum wurde auf Initiative des Vereins Bauernhausmuseum Ostoberbayern e. V. gegründet und am 23. Juli 1977 eröffnet. Im Jahr 1982 übernahm der Bezirk Oberbayern die Trägerschaft und machte das Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern zum Zweigmuseum des Freilichtmuseums Glentleiten. Das Museum zeigt das ländliche Leben, Wohnen und Wirtschaften vergangener Jahrhunderte in der Region zwischen Chiemsee, Inn und Salzach.

Auf dem Museumsgelände sind 16 historische Gebäude aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel wieder aufgebaut worden. Sie dokumentieren die ländliche Alltagskultur der Region. Bei Handwerksvorführungen und an Veranstaltungstagen werden historische Arbeitstechniken vorgeführt. Die Seilerei oder die Wagnerei geben Einblicke in vergangene Arbeitswelten. Sonderausstellungen vertiefen volks- und hauskundliche Themen.

Gebäude des Freilichtmuseums

Museumseinrichtungen

Denkmalgeschützte Gebäude

Sonstige Gebäude

Siehe auch

Commons: Bauernhausmuseum Amerang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Vom Bauernhausmuseum zum Freilichtmuseum. Wasserburger Stimme, 9. Januar 2025.
  2. ↑ Ein Freilichtmuseum für den Chiemgau. Freilichtmuseum Amerang, archiviert vom Original am 10. Januar 2025; abgerufen am 10. Januar 2025.

Koordinaten: 48° 0′ 7,7″ N, 12° 18′ 21,4″ O