| Fricis Laumanis | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Fricis Jēkabs Laumanis | |
| Geburtstag | 13. Juni 1910 | |
| Geburtsort | Liepāja, Gouvernement Kurland | |
| Sterbedatum | 6. Dezember 1981 | |
| Sterbeort | Camden, New Jersey, Vereinigte Staaten | |
| Position | Abwehr | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| –1927 | Olimpija Liepāja | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1927–1931 | Olimpija Liepāja | |
| 1932–1933 | ASK Liepāja | |
| 1934–1940 | Olimpija Liepāja | |
| 1940 | Dinamo Liepāja | |
| 1942–1943 | Olimpija Liepāja | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1930–1939 | Lettland | 18 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Fricis Jēkabs Laumanis (deutsch: Fritz Jakob Laumann, * 31. Maijul. / 13. Juni 1910greg. in Liepāja; † 6. Dezember 1981 in Camden) war ein lettischer Fußballspieler deutsch-baltischer Herkunft. Als Spieler von Olimpija Liepāja gewann Laumanis insgesamt sechsmal die Lettische Meisterschaft. Zudem absolvierte er in den 1930er Jahren 18 Länderspiele für die Lettische Fußballnationalmannschaft und nahm zweimal am Baltic Cup teil.
Fricis Laumanis wurde im Jahr 1910 in Liepāja als Sohn des Schmieds Krist Laumanis (1877–?) und seiner Ehefrau Minna (geb. Runge, 1875–?) geboren. Auch sein Bruder Ernests Laumanis (Ernst Laumann, 1908–1968) war Fußballspieler. In den Jahren 1932 und 1933 leistete er seinen Wehrdienst in der lettischen Armee ab. Er war Mitglied der lettischen Schutzorganisation Aizsargi. Seine Ehefrau war Herta (geb. Valdmera, 1916–1992). Ihr Sohn hieß Juris (1942–1990). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hielt sich Laumanis im Valka-Lager in Nürnberg-Langwasser auf. Im Jahr 1949 wanderte Laumanis in die Vereinigten Staaten aus. Zunächst lebte Laumanis in Philadelphia, später ließ er sich in New Jersey nieder, wo er bis zu seinem Lebensende blieb.
Seine sportliche Laufbahn begann Laumanis im Alter von zehn Jahren, zunächst mit Leichtathletik. Während seiner Grundschulzeit spielte er nach dem Unterricht im Rainis-Park Fußball. Im Jahr 1924 oder 1925 begann Laumanis mit dem Fußballspielen in den Jugendmannschaften von Olimpija Liepāja. 1927 rückte er in die erste Mannschaft auf. Sein erstes Meisterschaftsspiel bestritt er in der Saison 1927 gegen den RFK Riga in der Virslīga. Er gehörte zu den erfolgreichsten Fußballspielern aus Liepāja und wurde mit Olimpija sechsmal lettischer Meister (1927–1929, 1936, 1938 und 1939). Außerdem gewann er dreimal den Riga-Pokal (1928–1930). Im Kader von Olimpija war er der etatmäßige Elfmeterschütze. Er gilt als einer der torgefährlichste Verteidiger seiner Zeit in der lettischen Virslīga. Während seines verpflichtenden Wehrdienstes spielte Laumanis zwei Jahre lang für den ASK Liepāja. Während seiner Flucht und seines Aufenthalts in Deutschland spielte er von 1946 bis 1948 für die Mannschaft des Flüchtlingslagers Valka sowie von 1947 bis 1948 auch für die lettische Auswahl der amerikanischen Besatzungszone. Nach seiner Auswanderung in die USA setzte er seine Fußballkarriere fort. Mit dem lettischen Verein aus Philadelphia gewann er 1952 die Amateurmeisterschaft des Bundesstaates Pennsylvania. Außerdem spielte er für die Fußballmannschaft Philadelphia German Hungarians.
Zwischen 1930 und 1939 bestritt Laumanis 18 Länderspiele für die Lettische Fußballnationalmannschaft.
mit Olimpija Liepāja:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laumanis, Fricis |
| ALTERNATIVNAMEN | Laumanis, Fricis Jēkabs (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | lettischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 13. Juni 1910 |
| GEBURTSORT | Liepāja, Gouvernement Kurland |
| STERBEDATUM | 6. Dezember 1981 |
| STERBEORT | Camden (New Jersey), New Jersey, Vereinigte Staaten |