Fritz Goergen, geboren als Fritz Fliszar (* 31. Dezember 1941 in Niklasdorf, Steiermark), ist ein deutsch-österreichischer Publizist und Berater für Strategische Kommunikation und Kommunikationsstrategien.
Fliszar studierte in Graz und wurde Mitglied der Grazer akademischen Burschenschaft Arminia. Er lebte seit 1966 in Nordrhein-Westfalen, 1975 wurde er deutscher Staatsangehöriger. Fliszar war zwischen 1975 und 1979 stellvertretender sowie bis 1983 Bundesgeschäftsführer der FDP, von 1982 bis 1992 Vorsitzender der Geschäftsführung der Friedrich-Naumann-Stiftung und deren Geschäftsführender Vorstand bis 1995. Von 1988 bis 1990 war er Mitglied im FDP-Bundesvorstand. Er heiratete 1998 und nahm den Familiennamen seiner Frau Barbara Goergen an. Goergen lebte 2011 bis 2016 in Schweiz und kehrte dann nach Österreich zurück.
Goergen leitete 1999 die FDP-Wahlkampagne „Werkstatt 8“ im Wahlkampf vor der Landtagswahl NRW im Mai 2000, bei der sich die FDP von 4,0 auf 9,8 Prozent der Stimmen verbessern konnte. Als Strategieberater konzipierte er 2001 für Jürgen Möllemann die „Strategie 18“. Er wurde vor der Bundestagswahl am 22. September 2002 Strategieberater von FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle und trat nach dieser Wahl aus der FDP aus. Seitdem arbeitet Goergen als freier Kommunikationsberater, Publizist und Medienkritiker, zunächst in Köln, später in der Schweiz und in Österreich. Er publiziert u. a. im Monatsmagazin eigentümlich frei und in dem Magazin Tichys Einblick, einer Online- und Printzeitung des Publizisten Roland Tichy, wo er die Kolumne Goergens Feder schreibt.
| Personendaten | |
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| NAME | Goergen, Fritz |
| ALTERNATIVNAMEN | Fliszar, Fritz (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-österreichischer Publizist |
| GEBURTSDATUM | 31. Dezember 1941 |
| GEBURTSORT | Niklasdorf, Steiermark |