Güstau

Güstau
Gemeinde Suhlendorf
Koordinaten: 52° 55′ N, 10° 48′ OKoordinaten: 52° 55′ 8″ N, 10° 47′ 35″ O
Fläche: 4,64 km²
Einwohner: 38
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29562
Vorwahl: 05820
Güstau (Niedersachsen)
Güstau (Niedersachsen)
Lage von Güstau in Niedersachsen

Güstau ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Suhlendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Güstau eine eigenständige Gemeinde. Suhlendorf gehört zur Samtgemeinde Rosche.

Geographie

Das kleine Dorf Güstau liegt in der Ostheide etwa eineinhalb Kilometer südöstlich von Suhlendorf. Die Wipperau fließt südlich am Ort vorbei.

Geschichte

Güstau gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen. 1814 fiel Güstau an Hannover zurück und gehörte zunächst wieder zum Amt Bodenteich sowie ab 1859 zum Amt Oldenstadt. 1867 fiel Güstau mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Güstau am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Suhlendorf.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
184552
187151
188566
189565
190570
192576
193990
1950147
196175
197073

Bodendenkmale

Der Rest einer alten Landwehr im Süden der Gemarkung ist ein Bodendenkmal.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Güstau
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Volkszählung 1905
  10. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)