Molbath

Molbath
Gemeinde Suhlendorf
Koordinaten: 52° 58′ N, 10° 43′ OKoordinaten: 52° 57′ 43″ N, 10° 42′ 40″ O
Fläche: 4,14 km²
Einwohner: 107
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29562
Vorwahl: 05804
Molbath (Niedersachsen)
Molbath (Niedersachsen)
Lage von Molbath in Niedersachsen

Molbath ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Suhlendorf im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Molbath eine eigenständige Gemeinde. Suhlendorf gehört zur Samtgemeinde Rosche.

Geographie

Das kleine Dorf Molbath liegt in der Lüneburger Heide fünf Kilometer nordwestlich von Suhlendorf. In der Gemarkung Molbath liegt auch der einen Kilometer nördlich von Molbath gelegene Weiler Klein Malchau.

Geschichte

Molbath gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Oldenstadt im Departement der Aller. 1814 fiel Molbath an Hannover zurück und gehörte dort zum Amt Oldenstadt. 1867 fiel Molbath mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Molbath am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Suhlendorf.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181228
184545
187165
188549
1895130
1905104
1925100
1939122
1950254
1961191
1970132

Bodendenkmale

Eine größere Zahl von Grabhügeln im ehemaligen Gemeindegebiet von Molbath sind Bodendenkmale.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Molbath
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. 1 2 Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Volkszählung 1905
  10. 1 2 Michael Rademacher: Uelzen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)