Gagel Gemeinde Altmärkische Höhe | ||
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| Koordinaten: | 52° 51′ N, 11° 35′ O | |
| Höhe: | 34 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,33 km² | |
| Einwohner: | 100 (31. Dez. 2023) | |
| Bevölkerungsdichte: | 14 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |
| Postleitzahl: | 39606 | |
| Vorwahl: | 039391 | |
Lage von Gagel in Sachsen-Anhalt
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Dorfkirche Gagel | ||
Gagel ist ein Ortsteil der Gemeinde Altmärkische Höhe im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.
Gagel, ein Straßendorf mit Kirche, liegt im Norden der Altmark, nur wenige Kilometer südöstlich der Kleinstadt Arendsee (Altmark) am Landgraben Neulingen.
Gagel wurde im Jahre 1255 als Gawele erstmals erwähnt. Fast 100 Jahre später, 1340 heißt der Ort Chawel und 1342 ville Gawel. Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird das Dorf als Gauwol aufgeführt. Es gab einen Schulzen. 17½ Hufen gehörten dem Kloster Arendsee. Weitere Nennungen sind 1541 Gabell, 1600 Gawel, 1687 Gagell und schließlich 1804 Gagel.
Bis 1807 gehörte das Dorf zum Arendseeischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Zwischen 1807 und 1813 lag es im Kanton Bretsch auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Osterburg, dem späteren Landkreis Osterburg.
Die Gemeinde Gagel kam am 25. Juli 1952 in den Kreis Osterburg. Am 1. Juli 1994 wurde die Gemeinde dem Landkreis Stendal zugeordnet.
Bis zum 31. Dezember 2009 war Gagel eine selbständige Gemeinde und gehörte der jetzt aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Seehausen (Altmark) an.
Durch einen Gebietsänderungsvertrag haben die Gemeinderäte der Gemeinden Boock (am 20. Mai 2009), Bretsch (am 30. Juni 2009), Gagel (am 12. Januar 2009), Heiligenfelde (am 21. Januar 2009), Kossebau (am 16. Juni 2009), Losse (am 23. Januar 2009) und Lückstedt (am 12. Januar 2009) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Altmärkische Höhe vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.
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Quelle, falls nicht angegeben, bis 2006:
Die evangelische Kirchengemeinde Gagel gehörte früher zur Pfarrei Höwisch. Sie wird heute betreut vom Pfarrbereich Kossebau im Kirchenkreis Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Bistum Magdeburg.
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Gagel war Detlef Manecke.

Von Gagel führt eine Straßenverbindung nach Leppin an der Bundesstraße 190 (Anschluss nach Salzwedel und Seehausen (Altmark)).