Georg Eismann

Georg Eismann (* 1899 in Zwickau; † 11. April 1968 ebenda) war ein deutscher Musikwissenschaftler und Direktor des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau.

Leben

Eismann war mehrere Jahre lang ein Schüler von Paul Gerhardt. Er studierte Musikwissenschaften, Klavier, Orgel sowie Deutsche Literatur und Sprachwissenschaft in Leipzig, wo Theodor Kroyer, Carl Adolf Martienssen, Karl Straube, Hermann August Korff und Theodor Frings zu seinen Lehrern gehörten. 1943 wurde er in Erlangen mit der Dissertation „David Köler (um 1533–1565). Ein Komponist der Reformationszeit“ zum Dr. phil. promoviert. Zunächst Musiklehrer an der Staatlichen Oberschule für Jungen übernahm er 1945 als zweiter Direktor die Leitung des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Insbesondere wurde unter ihm das Geburtshaus Schumanns nach dem Hochwasser von 1954 wieder aufgebaut und 1956 mit Museum, Konzertsaal und Forschungsstelle feierlich der Öffentlichkeit übergeben. 1964 wurde Eismann mit dem Robert-Schumann-Preis ausgezeichnet.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Rudolf Eller (Hrsg.): Deutsches Jahrbuch der Musikwissenschaft für 1968. 13. Jg. Peters, Leipzig 1969, S. 132.
  2. ↑ Beiträge zur Musikwissenschaft. Band 10. 1968, S. 230.