Georg Ludwig Walch

Georg Ludwig Walch (* 8. Mai 1785 in Jena; † 21. Januar 1838 in Greifswald) war ein deutscher Klassischer Philologe.

Leben

Georg Ludwig Walch stammte aus einer thüringischen Pastoren- und Gelehrtenfamilie. Sein Großvater war der Theologe Johann Georg Walch (1693–1775), sein Vater der Rechtswissenschaftler Karl Friedrich Walch (1734–1799). Er studierte Philologie und Philosophie an der Universität Jena, arbeitete dort ab 1805 als Bibliothekar und habilitierte sich 1808 für Philologie. 1811 ging er als Lehrer an das Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin, wo er Latein und Griechisch unterrichtete.

Während der Zeit in Jena und Berlin widmete sich Walch wissenschaftlichen Studien, die besonders der lateinischen Literatur galten. Seine textkritischen Studien über Titus Livius (1815) und Tacitus, dessen Schriften Agricola (1828) und Germania (1829) er edierte, verschafften ihm großes Ansehen. 1830 wurde er als Professor der alten Sprachen an die Universität Greifswald berufen. Dort lehrte und forschte er bis zu seinem Tod.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Wikisource: Georg Ludwig Walch – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. ↑ Otto Wigand: Wigand’s Conversations-Lexikon., Leipzig 1852. 766 S. (Digitalisat), S. 13
Personendaten
NAME Walch, Georg Ludwig
KURZBESCHREIBUNG deutscher Klassischer Philologe
GEBURTSDATUM 8. Mai 1785
GEBURTSORT Jena
STERBEDATUM 21. Januar 1838
STERBEORT Greifswald