Georg Rudolf Lind

Georg Rudolf Lind (* 17. März 1926 in Berlin; † 9. Januar 1990 in Malveira da Serra) war ein deutscher Romanist, Lusitanist und Übersetzer.

Leben und Werk

Lind war zuerst Volontär einer Dortmunder Tageszeitung. Er studierte dann in Köln und Bonn und promovierte 1952 bei Fritz Schalk mit Eine Motivstudie über Jorge Guilléns „Cántico“ (Frankfurt 1955). Er habilitierte sich 1969 bei Karl Maurer in Bochum über Die Dichtungstheorie Fernando Pessoas (Teoria poética de Fernando Pessoa, aus dem Deutschen ins Portugiesische übersetzt von Margarida Losa, Porto 1970). 1975 wurde er auf den neu gegründeten dritten romanistischen Lehrstuhl der Universität Graz berufen, wo er bis 1985 lehrte. Lind übersetzte aus dem Portugiesischen vor allem Fernando Pessoa, daneben Joaquim Maria Assis, Maria Alice Barroso, José Condé, Vergílio Ferreira, Agustina Bessa-Luís, Antonio Machado, Ariano Suassuna und Dalton Trevisan. Deutscher Lusitanistenverband hat seinen Förderpreis nach Georg Rudolf Lind benannt.

Weitere Werke

Literatur

Personendaten
NAME Lind, Georg Rudolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Romanist
GEBURTSDATUM 17. März 1926
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 9. Januar 1990
STERBEORT Malveira da Serra