Gertraud Kurme

Gertraud Kurme (* 17. Dezember 1939 in Rosenfeld) ist eine deutsche Textilkünstlerin.

Leben und Werk

Gertraud Kurme absolvierte ab 1956 eine Lehre als Handweberin und arbeitete bis 1965 in ihrem Beruf, in dem sie 1964 den Meistertitel erworben hatte. 1965/1966 war sie im VEH (Volkseigener Handel) Bildende Kunst Sachbearbeiterin für den Absatz. Von 1968 bis 1969 war sie im Grundlagenstudium bei Lothar Zitzmann an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein.

Von 1969 bis 1972 eignete sie sich in Berlin als Hilfskraft bei Inge Flierl weitere Kenntnisse und Fähigkeiten in der Weberei an. Danach war sie in Berlin freischaffend als Textilgestalterin tätig. Gertraud Kurme wurde ohne Hochschulabschluss in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen, dem sie dann bis 1990 angehörte. In den 1980er Jahren hatte sie mit dem Magistrat von Berlin einen Werkvertrag zu dem von ihr vorgeschlagenen Thema „Gewinnung und Verwendung von Naturfarbstoffen aus heimischen Gebieten. Erarbeitung einer Dokumentation zur Nachnutzung durch die Kunsthochschule Berlin“. Derartige Verträge erhielten viele freischaffende Künstler.

Gertraud Kurme ist Mitglied der GEDOK Berlin.

Werkbeispiele

Ausstellungen (unvollständig)

Einzelausstellungen

Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Anmerkung: Es ist nicht geklärt, um welchen der gleichnamigen Orte es sich handelt.
  2. ↑ Günter Feist (Hrsg.): Kunstdokumentation SBZ/DDR. 1945–1990. DuMont, Köln, 1996; ISBN 3-7701-3846-5, S. 594
  3. ↑ GEDOK Berlin. 29. März 2022, abgerufen am 13. August 2026.
  4. ↑ Abbildung im Katalog der IX. Kunstausstellung der DDR, S. 332
  5. ↑ Abbildung im Katalog der Ausstellung Kunsthandwerk aus der DDR. Textilgestaltung – Holzgestaltung 1983 in Göttingen, S. 41
Personendaten
NAME Kurme, Gertraud
ALTERNATIVNAMEN Rosenfeld, Gertraud
KURZBESCHREIBUNG deutsche Textilkünstlerin
GEBURTSDATUM 17. Dezember 1939
GEBURTSORT Rosenfeld