| Glanz-Kerbel | ||||||||
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Glanz-Kerbel (Anthriscus nitidus) | ||||||||
| Systematik | ||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||
| Anthriscus nitidus | ||||||||
| (Wahlenb.) Hazsl. (1864) |
Der Glanz-Kerbel (Anthriscus nitidus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kerbel (Anthriscus) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).


Der Stängel der Pflanze ist kahl oder zerstreut borstig. Die Blätter sind doppelt dreizählig gefiedert und unterseits stark glänzend. Jede der beiden untersten Fiedern ist fast so groß wie der Rest der Spreite. Randblüten strahlend. Die Kronblätter sind nicht bewimpert. Am Grund der Blüten/Frucht befindet sich kein Kranz von Borstenhaaren. Die Früchte sind nur 5–7 Millimeter lang und kürzer als ihr Stiel.
Beim Glanz-Kerbel handelt es sich um einen Hemikryptophyt.
Der Glanz-Kerbel kommt von Mittel- bis Südosteuropa vor. Er wächst dabei in nährstoffreichen Krautsäumen (Verbände Aegopodion und Alliarion) und Ahorn-Schluchtwäldern (Verband Lunario-Acerion) Sein typischer Standort sind montane, frische bis sickerfeuchte Buchen- und Schluchtwälder, sowie Waldränder. Er ist zudem kalkhold und nährstoffanspruchsvoll.
Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 4w (sehr feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 2+ (unter-subalpin und ober-montan), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).

Der Glanz-Kerbel wurde 1814 von Göran Wahlenberg in Flora Carpatorum principalium ... Seite 85 als Chaerophyllum nitidum erstbeschrieben. Die Art wurde 1864 von Friedrich August Hazslinszky von Hazslin (1818–1896) in Magyar Füv. Könyv. Seite 152 als Anthriscus nitidus (Wahlenb.) Hazsl. in die Gattung Anthriscus gestellt. Weitere Synonyme sind: