Burglesum

Stadtteil von Bremen
Burglesum
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Stadt Bremen, Stadtteil Burglesum hervorgehoben
Basisdaten  Rang 
Fläche:25,831 km²3/23
Einwohner:33.0888/23
Bevölkerungsdichte:1.281 Einwohner je km²17/23
Ausländeranteil:15,5 %13/23
Arbeitslosenquote:12,6 %8/23
Koordinaten: 53° 9′ N, 8° 42′ OKoordinaten: 53° 9′ 24″ N, 8° 42′ 19″ O
Ortsteile:Burg-Grambke
Werderland
Burgdamm
Lesum
St. Magnus
Höhe:30 m ü. NN
Postleitzahlen:28717, 28719, 28757, 28759
Stadtbezirk:Nord
Ortsamt:Burglesum
Website:Ortsamt Burglesum
Alle Flächenangaben mit Stand vom 31. Dezember 2014.

Demographische Angaben mit Stand vom 31. Dezember 2021.

Angaben zur Arbeitslosigkeit mit Stand vom 31. Dezember 2016.

Burglesum von oben

Burglesum (Plattdeutsch Borgleessem) ist ein Stadtteil von Bremen innerhalb des Stadtbezirks Nord.

Geografie und Ortsteile

Geografie des Stadtteils

Im Nordosten grenzt der von der Lesum durchflossene Stadtteil an die niedersächsische Gemeinde Ritterhude, im Nordwesten an die niedersächsische Gemeinde Schwanewede, im Westen an den Stadtteil Vegesack und im Süden (von West nach Ost) an die Stadtteile Häfen, Gröpelingen und Blockland.

Der Stadtteil ist durch schroff wechselnde Landschaften geprägt. Die Ortsteile südlich der Lesum – Burg-Grambke und Werderland – befinden sich in einer Marschenlandschaft mit einer Höhe von 1 bis 2 m ü. NHN, Teile Burg-Grambkes (insbesondere die dichter bebauten Bereiche) jedoch auf einer Flugsand-Düne, die bis zu einer Höhe von 6 m ü. NHN aufsteigt. Die Ortsteile nördlich der Lesum – St. Magnus, Lesum und Burgdamm – sind Teil der Bremer Schweiz. Hier verläuft der scharfe südliche Rand der Wesermünder Geest. Die mit 32,5 m ü. NHN höchste natürliche Erhebung in der Freien Hansestadt Bremen befindet sich auf der Geest in dem im Ortsteil St. Magnus gelegenen Friedehorstpark. Der Geestrand entlang der Lesum zeigt im Verlauf des Admiral-Brommy-Wegs einen für Flachland beeindruckenden Höhenunterschied: Die 20-Meter-Höhenlinie liegt vom Niveau der Marsch stellenweise weniger als 150 m entfernt. Die Straßennamen Auf dem Hohen Ufer und Barg up haben hier ihren Ursprung.

Auch der Geestrücken selbst weist im Stadtteil beachtliche Strukturen auf. Der Geestbach Ihle fließt in einem engen Tal, dessen Basis etwa 10 m unter der Höhe der flankierenden Flächen liegt. Lesum, Burgdamm und Burg-Grambke liegen über dem Salzstock Lesum. Mehrere Erdfälle, die infolge eingebrochener Hohlräume im Gipshut des Salzstocks entstanden sind, zeichnen sich noch heute durch kreisförmige Senken in der Landschaft ab. Die Ausmaße dieser Erdfälle zeigt beispielhaft das Ruschdahlmoor: Hier ist in einem Erdfall, dem das nährstoffarme Regenwasser der Umgebung zufloss, ein Hochmoor entstanden. Die Senke misst in Ost-West-Richtung etwa 200 m. Ihre Ostflanke steigt steil – teilweise auf einer Strecke von weniger als 25 m – um 10 m auf. Im Ruschdahlmoor wurden durch Bohrungen 21 m mächtige Torfschichten festgestellt. Es ist also von einer Gesamttiefe des Erdfalles von etwa 30 m auszugehen.

Der Stadtteil Burglesum gliedert sich in die Ortsteile Burg-Grambke, Werderland, Burgdamm, Lesum und St. Magnus:

Burg-Grambke

Grambker Dorfkirche

Fläche: 4,57 km², 6696 Einwohner

Der Ortsteil liegt südlich der Lesum zwischen dem Blockland und dem Werderland. Er weist auch noch typische dörfliche Strukturen auf und wird gern auch „Dorf in der Stadt“ genannt. Die Grambker Kirche wurde 1722 im Barockstil erbaut und 1864 mit einem neugotischen Turm versehen. Im Ortsteil steht das große Schulzentrum Alwin-Lonke-Straße.

In Burg-Grambke befinden sich der Grambker See, der Grambker Feldmarksee (Naturschutzgebiet), der Sportparksee Grambke und der durch die Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven zweigeteilte Burger See.

Der Feldmarksee ist von Birken, Eschen und einem naturnahen Schilfgürtel umgeben. Der 2002 ausgehobene Sportparksee Grambke ist wesentlich größer und misst etwa 1,2 km Länge. Aufgrund seiner guten Wasserqualität ist er zum Baden geeignet und wurde mit entsprechenden Einrichtungen versehen, wie z. B. einer DLRG-Station. Im Gegensatz zum Feldmarksee liegt er sehr viel ruhiger und abgeschiedener.

Burg-Grambke grenzt an den Bremer Industriepark, in dem sich unter anderem die Arcelor Bremen (früher Klöckner-Hütte bzw. Stahlwerke Bremen) befindet. Die übrigen Teile des Gewerbegebietes wurden auf Gelände errichtet, das lange Jahre als Reservefläche zum Stahlwerk gehörte, aber nicht gebraucht wurde.

Werderland

Haus Mittelsbüren im Park des Focke-Museums
Moorlose Kirche

Fläche: 10,94 km², 393 Einwohner

Der zwischen den Flüssen Lesum und Weser gelegene Ortsteil Werderland besteht aus offener, baumarmer Marschenlandschaft. Entlang der Lesum erstreckt sich die Ortschaft Lesumbrok, weiter südlich an der Weser die Ortschaft Niederbüren sowie der Rest des in den 1950er Jahren im Rahmen der Industrieansiedlung im Werderland zum größten Teil aufgegebenen Dorfes Mittelsbüren. Ein dort abgetragenes Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert wurde im Park des Focke-Museums in Bremen-Schwachhausen im Original wieder aufgebaut und ist zu besichtigen. Von Mittelsbüren ist der Bereich um die im neugotischen Stil 1846/47 erbaute Moorlosenkirche (= niederdeutsch für „mutterlose“, d. h. allein stehende Kirche), mit einer Schiffanlegestelle erhalten.

Der östliche Teil des Werderlandes wurde in den 1950er Jahren mit dem Bau der Klöckner-Werke, jetzt ArcelorMittal Bremen GmbH, aus dem Ortsteil ausgegliedert und als Ortsteil Industriehäfen dem Stadtteil Häfen zugeschlagen. 1996 wurde das zentrale Werderland als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ebenfalls unter Naturschutz steht der Dunger See. Mit Vegesack ist das Werderland durch das Lesumsperrwerk verbunden, das von 1971 bis 1974 für den Hochwasserschutz errichtet wurde.

Burgdamm

Fläche: 4,17 km², 10.943 Einwohner

Die Gemeinde Burgdamm entstand 1860 aus den Gemeinden Marßel, Burgdamm und Vorburgdamm. Burgdamm wurde am 1. Juni 1936 in die Gemeinde Lesum eingegliedert und kam als Teil von Lesum 1939 zur Stadt Bremen. Heute besteht der Ortsteil im Wesentlichen aus zwei Quartieren, die durch die Bundesautobahn 27 getrennt sind:

Zwischen der A 27 und der westlich gelegenen Bremerhavener Heerstraße einschließlich beider Seiten der Stader Landstraße liegt ein vorwiegend durch ältere Bebauung geprägtes Gebiet auf der Geest. Südlich davon, unterhalb der Geestkante verläuft die Bahnstrecke nach Bremerhaven. Im Bereich der Marsch herrscht landwirtschaftlich genutztes Grünland vor. Beiderseits des 1388 errichteten Steindamms, der von der Burg nach Marßel führte, befindet sich ein Gewerbegebiet. Der Bahnhof Bremen-Burg liegt westlich davon.

Östlich der A 27 befindet sich das Marßeler Feld, kurz Marßel genannt. In den 1960er Jahren entstand im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus eine zeitentsprechende Großsiedlung für heute rund 6000 Einwohner. In Marßel befindet sich am Pellenspark die Bezirkssportanlage. Der Ortsteil grenzt an Ritterhude und der Ritterhuder Schweiz mit der Hamme als Quellfluss der Lesum, die die Südgrenze des Ortsteils bildet.

Lesum

St.-Martini-Kirche in Bremen-Lesum, Sicht vom Lesumhafen

Fläche: 3,37 km², 9097 Einwohner

Lesum wird latinisiert auch Lesmona genannt. Lesum ist das historische und kulturelle Zentrum; hier befindet sich das Ortsamt.

Sehenswert ist die im Ortskern inmitten des alten Lesumer Friedhofs auf einem Hügel gelegene St.-Martini-Kirche, umgeben von Grabsteinen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Von dem ursprünglichen Bau ist der romanische Turm aus der Zeit um 1200 erhalten. Das Kirchenschiff wurde 1778/1779 als barocker Saalbau neu aufgeführt. Der neuere ev. Friedhof Lesum ist an der Bördestraße.

St. Magnus

St.-Magni-Kirche in St. Magnus

Fläche: 2,86 km², 5878 Einwohner

St. Magnus war bis zu seiner Eingliederung in die Gemeinde Lesum am 1. Juni 1936 eine eigenständige Gemeinde und kam als Teil von Lesum 1939 zur Stadt Bremen. Zuvor waren am 1. April 1908 die beiden Gemeinden Friedrichsdorf und Neu Schönebeck in die Gemeinde St. Magnus eingegliedert worden.

St. Magnus ist heute ein durchgrünter und ruhiger Wohnstandort an der Lesum.

In dem ca. 65 ha großen Knoops Park findet seit 1994 das Kulturfestival Sommer in Lesmona statt, bei dem unter anderem die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Freiluftkonzerte gibt. Der Park ist nach dem Fabrikanten Baron Ludwig Knoop benannt, dem früheren Eigentümer des Geländes. Der sich lesumabwärts anschließende Teil des Parks mit dem unter Denkmalschutz stehenden klassizistischen Haus Lesmona ist der tatsächliche Schauplatz der Haupthandlungen des autobiografischen Romans Sommer in Lesmona von Marga Berck, der mit Katja Riemann verfilmt wurde.

Im Friedehorstpark (auch Lehnhofpark genannt), der eine Fläche von ca. 9 ha einnimmt, befindet sich die mit 32,5 m ü. NHN höchste natürliche Erhebung in der Freien Hansestadt Bremen.

In St. Magnus befindet sich die Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Magni, die zur bremischen evangelischen Kirche gehört und neben dem Ortsteil St. Magnus auch den zum Stadtteil Vegesack gehörenden Ortsteil Schönebeck und Teile der niedersächsischen Gemeinde Schwanewede umfasst. Der moderne, schlichte Kirchenbau stammt von 1967 und wurde Mitte der 1990er Jahre unter Denkmalschutz gestellt.

Geschichte

Die Namen

Vor- und Frühgeschichte

Gestaltet wurde die Landschaft von mehreren Eiszeiten des Pleistozän und den dazwischen liegenden Wärmeperioden. Die Eiszeiten gestalteten die Landschaft völlig neu und beeinflussten auch den Verlauf der Weser und der Lesum. Die zurückziehenden Eiszeiten gaben den Weg für das Urstromtal der Weser nach Norden wieder frei. Das Urstromtal prägte auch die Burglesumer Landschaft.

Um 300 – 200 v. Chr. erfolgte – belegt durch Funde – die Besiedlung durch die germanischen Chauken. Um 350 n. Chr. verfällt der Chaukenstaat und geht in den Stammesverband der Sachsen (ab 16. Jh. Niedersachsen) auf. Grabungsfunde von 1992 in Grambke (Oslebshauser Heerstraße/Autobahn A 281) belegen Grubenhäuser und Webhäuser aus der Sachsenzeit um 500.

Um 550 fielen die Sachsen auch aus diesem Gebiet in England ein. Es siedelten sich zunehmend nunmehr auch Friesen in diesem Gebiet an. An der Grambker Dorfstraße wurde bei Grabungen in den 1990er Jahren Friesenkeramiken von 700 – 900 und ein Brunnen von 850 gefunden.

Vom Mittelalter bis 1600

Erste Erwähnungen

Die ersten urkundlichen Erwähnungen waren von Lesum um 860, von Grambke 1185, von Lesumbrok 1201, von der Burg an der Lesum 1277, vom Grambkermoor als More 1281, vom Werderland im 14. Jahrhundert, von St. Magnus Mitte des 14. Jahrhunderts und von Burgdamm (Damm) 1388. Die Landgüter Groß- und Kleindunge fanden 1139 erstmals Erwähnung.

Lesums Anfänge

  • Um 860 wurde Lesum erstmals erwähnt. Es war ein Reichslehen, zu welchem 700 Hufen entlang der Weser bis etwa Cuxhaven und im Land Hadeln gehörten. Belehnt waren mit Lesum wohl Grafen aus dem Hause der Billunger, zuletzt der 1011 verstorbene Graf Liudger. Seine Witwe, die heilige Emma von Lesum, behielt Lesum als Witwenlehen.
  • Nach ihrem Tod 1038 fiel Lesum an das Reich zurück und wurde zunächst zum Unterhalt der jeweiligen Königin genutzt.
  • 1062 schenkte König Heinrich IV. dem Bremer Erzbischof Adalbert den Königshof Lesum (Liestmunde) mit den 700 Hufen. Adalbert baute eine Kapelle und weihte sie dem Heiligen Magnus.
  • Lesum war ein eigenständiges Kirchspiel. Die Kirche St. Martini wurde 1235 erstmals genannt, ist aber sicherlich älter. Sie gehörte ab 1235 den Zisterziensern. Ab dem 14. Jahrhundert gehörte sie dem Bremer Domkapitel. 1778 wurde das Kirchenschiff abgerissen und als barocker Saalbau neu aufgebaut. Nur der Turm aus dem Mittelalter verblieb.

Das Goh Werderland

  • Das Werderland bildete ein Goh, das von Utbremen bis Burg reichte, geführt von „Gohgräfen“ als Richtern, die früher erzbischöfliche Ministerialen u. a. von Gröpelingen waren. Im 15. Jahrhundert war der Bremer Rat zuständig. Das Landgericht tagte bei der Kirche in Burg. 1741 fiel der nördliche Teil des Werderlandes an das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg (später Hannover). 1803 kam auf Grund des Reichsdeputationshauptschlusses das Goh zu Bremen und bestand noch bis 1811. Zum Goh gehörten die Dörfer Burg, Burgdamm, Grambke, Grambkermoor, Lesumbrok und Dunge.
  • Am Lesumübergang befand sich im 13. Jahrhundert eine Burg (Borch), um die sich das Dorf Burg entwickelte. Die Kirche St. Nikolaus wurde hier im 13. Jahrhundert gegründet.
  • Im Jahr 1350 wurde über die Lesum eine Brücke gebaut und 1388 ein Damm angelegt, der die Lesumer Geest erschloss; Burgdamm begann sich hier als Dorf zu entwickeln.
  • Das Dorf Grambke gehörte zum Erzstift Bremen und im 15. Jahrhundert zum Goh Werderland.
  • Das Dorf Grambkermoor lag auch im Goh Werderland. Es blieb bis 1850 eine selbständige Gemeinde.
  • Das Dorf Lesumbrok entstand erst mit dem Deichbau im 13. Jahrhundert, als auf dem Sumpfgebiet gesiedelt werden konnte. Bis 1871 war es eine selbstständige Gemeinde.
  • Das Dorf Dunge bestand zunächst nur aus den zwei Landgütern Klein- und Großdunge und einem Hof. Im 14. Jahrhundert waren die Güter im bürgerlichen bzw. im ministerialen Besitz. Gut Großdunge wurde im 17. Jahrhundert vom Syndikus Johann Camp erworben und um 1807 von der Familie Iken. Dunge war bis 1851 eine selbständige Gemeinde und kam dann zu Grambke. Großdunge gehörte zum Kirchspiel Lesum und ab 1823 zu Grambke, Kleindunge zum Kirchspiel Burg.

St. Magnus

In dem um 1500 entstandenen Johan Rode Bok wird St. Magnus unter den zerstörten Burgen des Erzstifts Bremen aufgelistet. Vermutlich lag die Burg auf dem Kapellenberg neben dem Wirtschaftshof, an den heute die Meierhofstraße und die Straße Gut Weilen erinnern. Hier könnte der Witwensitz der Emma von Lesum gewesen sein. Im 14. Jahrhundert kamen die Güter an das Domkapitel und im 17. Jahrhundert an die Herren von Schönebeck. Mitte des 14. Jahrhunderts entstand durch die Lesumer Kirche die Kapelle St. Magnus, deren Kirchenpatronat vielfach wechselte (Kloster Lilienthal, Dom, St. Ansgarii). Sie verfiel nach der Reformation und wurde später restlos beseitigt.

1600 bis 1800

Burger Schanze von 1662 an der Lesum (Norden ist unten)

1800 bis 1900

Schulen:

Nach 1900

Schulen:

Bevölkerungsentwicklung

Heutiger Stadtteil und die heutigen Ortsteile in Fettschrift

Dörfer, Ortsteile18121821/5818851905197519952007
Burg135288
Grambke
Grambkermoor
Lesumbrok
283
71
133
546
51
204
zus.
1.620
Burg-Grambke5.7556.9316.796
Marßel481858: 383≈9.000
Burgdamm1821: 611.56012.72711.38810.973
Lesum4451858: 10792.16911.0359.7269.119
St. Magnus1821: 3135491.2505.4935.9695.851
Werderland297356389
Burglesum35.30634.37033.128

Politik und Verwaltung

Beiratswahl 2023
Wahlbeteiligung: 53,3 %
 %
40
30
20
10
0
30,7 %
29,6 %
12,4 %
9,6 %
7,0 %
5,9 %
2,7 %
2,2 %

Beirat

Der Beirat Burglesum tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Sitzungsraum des Ortsamts. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene gewählten Vertretern der politischen Parteien oder Einzelkandidaten zusammen. Die Beiratswahlen finden alle vier Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind, und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse. Dem Beirat stehen für stadtteilbezogene Maßnahmen eigene Haushaltsmittel zur Verfügung.

Beiratssprecher ist Martin Hornhues (CDU).

Ortsamt

Das Ortsamt Burglesum ist seit 1946 die örtliche Verwaltungsbehörde, die die örtlichen Aufgaben, welche von öffentlichem Interesse sind, wahrnimmt. Es wird von einem vom Ortsamtsbeirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt. 2012 wurde Florian Boehlke (SPD) zum Ortsamtsleiter ernannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Martini in Lesum

Bauwerke

Denkmale und Kunst

Parks und Grünanlagen

Knoops Park

Veranstaltungen

Öffentliche Einrichtungen

Allgemein

Schulen

Oberschule Lesum

Soziales

Kirchen

Ev. Söderblomkirche Marßel
Ev.-Freikirchliche Auferstehungskirche Lesum
St.-Birgitta-Gemeindezentrum

Sport

Anlagen

Vereine

Wirtschaft und Verkehr

Wirtschaft

Verkehr

ÖPNV

Burglesum liegt an den Bahnstrecken Bremen–Bremerhaven (Bahnhof Bremen-Burg) und Bremen-Burg–Bremen-Vegesack (Bahnhof Bremen-Burg sowie Haltepunkte Bremen-Lesum und Bremen-St. Magnus). Die Stationen werden von der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen bedient.

Folgende Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) verbinden Burglesum mit anderen Bremer Ortsteilen sowie mit anderen Gemeinden:

  • Buslinie 80: Gröpelingen – Industriehäfen – Bf Oslebshausen
  • Buslinie 81: Gröpelingen – Bf Oslebshausen – Industriehäfen
  • Buslinie 90: Gröpelingen – Burglesum – Vegesack – Blumenthal – Neuenkirchen
  • Buslinien 91/92: Gröpelingen – Industriehäfen – Burglesum – Vegesack – Blumenthal – Rönnebeck
  • Buslinie 93: Gröpelingen – Burglesum – Marßel
  • Buslinie 94: Marßel – Burglesum – Vegesack – Blumenthal – Bockhorn – Schwanewede-Nord
  • Buslinie 95: Gröpelingen – Burglesum – Vegesack – Blumenthal – Bockhorn
  • Nachtlinie N7 (Bus): Hauptbahnhof – Findorff – Walle – Gröpelingen – Burglesum – Vegesack – Blumenthal – Neuenkirchen
  • Mehrere Regionalbuslinien ergänzen das Angebot.

Straßen

Die A 27 (Anschlussstelle Bremen-Nord) und die A 270 (Anschlussstellen Bremen-Ihletal, Bremen-Lesum und Bremen-St. Magnus) führen durch den Stadtteil.

Näher dargestellt sind die wichtigsten Straßen wie

Rad- und Wanderwege

Rad- und Wanderwege führen

Wasserwege

  • In Mittelsbüren im Ortsteil Werderland befindet sich eine Anlegestelle für den Ausflugsschiffverkehr auf der Weser zwischen Bremen und Bremerhaven. Am alten Lesumer Hafen befindet sich ein Anleger für die Fahrgastschifffahrt nach Worpswede.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Burglesum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de (Memento des Originals vom 17. April 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. – Tabelle 33111-00-00: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung (bis 2014)
  2. ↑ Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de (Memento des Originals vom 7. Mai 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. – Tabelle 12411-01-01: Bevölkerung nach Geschlecht (Stand 31.12.)
  3. ↑ Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) – Tabelle 12411-03-03: Bevölkerung nach Geschlecht, Nationalität und Altersgruppen bis 90+ (Stand 31.12.)
  4. ↑ Bremen Kleinräumig Infosystem auf www.statistik-bremen.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) – Tabelle 13211-44-06: Arbeitslose nach ausgewählten Personengruppen und Alo-Ziffern (Quartalszahlen)
  5. 1 2 Dieter Ortlam in „Burglesumer Heimatbuch“; Hrsg.: Heimat- und Verschönerungsverein Lesum; 1985
  6. 1 2 Statistisches Jahrbuch 2014. (PDF) 1.1 Lage und Gebiet. In: statistik.bremen.de. Statistisches Landesamt Bremen, Dezember 2014, S. 25, abgerufen am 4. Juni 2015 (Siehe letzter Satz unten links.).
  7. 1 2 3 4 5 Statistisches Jahrbuch 2009. (PDF; 4,0 MB) Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010.
  8. ↑ Alwin Lonke: Geschichte von Dunge und Lesumbrok. In: Bremisches Jahrbuch. Nr. 42, 1974, S. 203–212 (online bei suub.uni-bremen.de [abgerufen am 8. Dezember 2018]).
  9. 1 2 Michael Rademacher: Osterholz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  10. ↑ Amtsblatt der Regierung Stade 1908, S. 76
  11. ↑ Landkreis Blumenthal. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2023; abgerufen am 24. Februar 2026.
  12. ↑ Grünflächen in der Stadt Bremen 2009 (Memento vom 12. November 2014 im Internet Archive), BUISY – Bremer Umweltinformationssystem (Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr), auf umwelt.bremen.de
  13. ↑ https://www.kirche-bremen.de/gemeinden/65_st_magni/65_st_magni_gemeinde.php
  14. 1 2 Bremer Urkundenbuch, Bd. I. Nr.21 vom 27. Juni 1062, Schenkung König Heinrichs IV. an Erzbischof Adalbert von Bremen
  15. ↑ Harry Schwarzwälder: Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zwischen Bremen und Burg zu Anfang des 19. Jahrhunderts. In: Bremisches Jahrbuch. Band 56. Bremen 1978, S. 79–203 (uni-bremen.de [abgerufen am 8. Juni 2019]).
  16. ↑ Landgemeindeordnung vom 28. Juli 1888, Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 1888, S. 181
  17. ↑ Eingemeindungsgesetz vom 19. März 1921, Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen 1921, S. 95 ff.
  18. ↑ Burglesum – aus der Geschichte. In: bremen.de. bremen.online, 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2012; abgerufen am 4. April 2018.
    Wikisource: Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reichs vom 28. September 1939
  19. ↑ Gabriela Keller: Er gab die Befehle zu den Morden. Weser-Kurier, 28. Januar 2014.
  20. ↑ Schwere Zuchthausstrafe für Judenmörder. In: Weser-Kurier. 12. Februar 1948.
  21. ↑ architekturführer bremen: Kirchenzentrum St. Magni
  22. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 112
  23. ↑ architekturführer bremen: Gymnasium Lesum
  24. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 145
  25. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 313
  26. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 325
  27. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 382
  28. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 427
  29. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 267
  30. ↑ Architekturführer Bremen: b.zb: 145
  31. ↑ Archivierte Kopie (Memento vom 15. Oktober 2011 im Internet Archive)