Gravesano

Gravesano
Wappen von Gravesano
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Taverne
BFS-Nr.: 5187i1f3f4
Postleitzahl: 6929
Koordinaten: 714439 / 100018Koordinaten: 46° 2′ 31″ N, 8° 55′ 1″ O; CH1903: 714439 / 100018
Höhe: 387 m ü. M.
Höhenbereich: 309–617 m ü. M.
Fläche: 0,71 km²
Einwohner: 1416 (1. Januar 2026)
Einwohnerdichte: 1994 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
22,9 %
(1. Januar 2026)
Gemeindepräsident: Maurizio Anghileri (FDP.Die Liberalen)
Website: www.gravesano.ch
Lage der Gemeinde
Karte von GravesanoLago MaggioreLago DelioLago di PianoLago di OriglioLago di MuzzanoLuganerseeComer SeeItalienItalienItalienKanton GraubündenBezirk BellinzonaBezirk LocarnoBezirk MendrisioAgno TIBioggioCademarioMuzzano TIVernate TIAlto MalcantoneArannoLema TICapriascaCapriascaOriglioPonte CapriascaPonte CapriascaKommunanz Capriasca/LuganoCollina d’OroGranciaMelide TIMorcoteParadiso TIVico MorcoteArognoBissoneBrusino ArsizioVal MaraLuganoCaslanoCurio TICurio TIMagliasoNeggioTresa TIPura TIBediglioraBedanoGravesanoManno TIMezzovico-ViraMezzovico-ViraMonteceneriTorricella-TaverneCadempinoCanobbioComano TICuregliaLamoneMassagnoPorzaSavosaSorengoVezia
Karte von Gravesano
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Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo, Gemälde Madonna con Bambino e Santi des Malers Carpoforo Tencalla aus Bissone

Gravesano ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Taverne im Bezirk Lugano.

Geographie

Die Gemeinde liegt im mittleren Abschnitt des Valle del Vedeggio (Vedeggiotal) an dessen westlicher Talflanke. Der heute kanalisierte Vedeggio, der zuvor die östliche Gemeindegrenze markierte, verläuft heute nicht mehr auf Gemeindegebiet. Die westliche Grenze verläuft am Hang des Monte Ferraro, während die südliche und nördliche Grenze grösstenteils von zwei kleineren Bächen gebildet wird.

Der ehemalige Weiler Grumo ist heute mit Gravesano zusammengewachsen und bildet ein eigenes Quartier. Er gab einem mittelalterlichen Burgbezirk den Namen, zu dem vermutlich Gravesano, Manno und Bedano gehörten.

Die Nachbargemeinden sind im Norden Bedano, im Osten Lamone, im Süden Manno TI und im Westen Alto Malcantone.

Geschichte

Das Dorf findet sich 1254 als de Gravaxana erstmals erwähnt. Das Schloss an der Strasse von Ponte Tresa TI auf den Monte Ceneri beherbergte 1004 König Heinrich II. (HRR) und später auch Friedrich I. (HRR) Barbarossa auf seinem Zug nach Italien 1162. In Gravesano sind Güter und Rechte des Klosters San Pietro in Ciel d’Oro von Pavia und des Bischofs von Como verbürgt.

Gravesano bildet nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Durch die Gemeinde verläuft die Hauptstrasse 398, die in Lamone an der Hauptstrasse 2 endet. Gegen Süden führt sie an den Autobahnanschluss Lugano-Nord der A2 und weiter bis zur italienischen Grenze.

Kultur

Sport

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Gravesano – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Patriziato di Gravesano (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
  6. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino - L'effettivo della populazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 11. April 2025.
  7. ↑ Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 11. April 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  8. 1 2 3 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 384.
  9. ↑ Literatur von und über Pfarrkirche Santi Pietro und Paolo im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  10. ↑ Madonna col Bambino e i Santi Giuseppe, Andrea, Giacomo Maggiore, Francesco, Domenico e Carlo Borromeo, um 1680, Öl auf Leinwand, 199 × 135 cm.
  11. ↑ Literatur von und über Ars Viva Orchestra im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  12. ↑ Football Club Gravesano Bedano
  13. ↑ Celestino Trezzini: Andrea Antonini. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Altheus – Arduser. Attinger, Neuenburg 1921, S. 370 (unibe.ch [PDF; 28,9 MB]).
  14. ↑ Carlo Insermini. In: Gian Alfonso Oldelli: Dizionario storico-ragionato degli uomini illustri del canton Ticino. Band 1, S. 98, Francesco Veladini, Lugano 1807 (PDF Digitalisat), (italienisch) auf books.google.ch/
  15. ↑ Celestino Trezzini: Francesco Rusca. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz S. 766 (PDF Digitalisat, abgerufen am 13. Oktober 2017)
  16. ↑ Celestino Trezzini: Cremona. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 2: Basel - Egnach. Paul Attinger, Neuenburg 1924, S. 643 (PDF Digitalisat), abgerufen am 14. Oktober 2017.
  17. ↑ Cremona, Ippolito. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 8: Coutan–Delattre. E. A. Seemann, Leipzig 1912, S. 81 (Textarchiv – Internet Archive).
  18. ↑ Ippolito Cremona Werke (mit Bild) auf fondazioneaat.ch
  19. ↑ Emma De Negri: Cremona, Ippolito. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 30: Cosattini–Crispolto. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1984.
  20. ↑ Giacinto Albonico: Il prof. Matteo Rusca. I beni della fondazione Rusca. In: L’Educatore della Svizzera Italiana. November 1929 und Februar 1931
  21. ↑ Franco Lepori Pädagoge (italienisch) auf m4.ti.ch/fileadmin/DECS/DS/Rivista_scuola_ticinese