Gremiasco

Gremiasco
Gremiasco (Italien)
Gremiasco (Italien)
Staat Italien
Region Piemont
Provinz Alessandria (AL)
Koordinaten 44° 48′ N, 9° 6′ OKoordinaten: 44° 47′ 50″ N, 9° 6′ 28″ O
Höhe 400 m s.l.m.
Fläche 17,39 km²
Einwohner 277 (31. Dez. 2025)
Fraktionen Bernona, Cascina Bricchetti, Cascina Guardamonte, Cascina Marianna, Casotto, Castagnola, Codevico, Colombassi, Fovia, Malvista, Martinetto, Mulino di Colombassi, Musigliano, Pradelle, Principessa, Riarasso, Ronco, Solaro, Stemigliano und Val Beccara
Postleitzahl 15050
Vorwahl 0131
ISTAT-Nummer 006083
Bezeichnung der Bewohner Gremiaschesi
Schutzpatron San Giacomo
Website Gemeinde Gremiasco

Lage von Gremiasco in der Provinz Alessandria

Gremiasco (piemontesisch Gremiasch, im lokalen Dialekt Gremiàscu) ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Alessandria (AL), Region Piemont.

Lage und Einwohner

Die Gemeinde Gremiasco liegt rund 50 km östlich von der Provinzhauptstadt Alessandria auf einer Höhe von 395 m über dem Meeresspiegel an der Curone und grenzt an die Lombardei. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 17,38 km² und hat 277 (Stand 31. Dezember 2025) Einwohner. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen (Fraktionen) Bernona, Cascina Bricchetti, Cascina Guardamonte, Cascina Marianna, Casotto, Castagnola, Codevico, Colombassi, Fovia, Malvista, Martinetto, Mulino di Colombassi, Musigliano, Pradelle, Principessa, Riarasso, Ronco, Solaro, Stemigliano und Val Beccara.

Die Nachbargemeinden sind Bagnaria, Brignano-Frascata, Cecima, Fabbrica Curone, Montacuto, Ponte Nizza, San Sebastiano Curone und Varzi.

Zentrum von Gremiasco

Bevölkerungsentwicklung

Geschichte

Die Apsis der Kirche Santa Maria

Der Ortsname ist seit 1157 durch die Formen „Glimiascus“, „Grimiascus“, „Grumiascus“ und „Gremiascus“ belegt, die alle vom Adjektiv CRIMILIASCUS abgeleitet sind, vom lateinischen Wort CRIMILIUS. Seine Ursprünge reichen bis in die Antike zurück, wie verschiedene Funde aus der Römerzeit belegen. Zusammen mit anderen nahegelegenen Zentren bildete es einen der Eckpfeiler der Verteidigungslinie, die das Römische Reich gegen die Barbaren aufgebaut hatte.

Die erste sichere Nachricht stammt aus einer päpstlichen Bulle aus dem Jahr 1157, in der Papst Adrian IV. dem Bischof von Tortona Oberto den Besitz bestätigte. Sie wurde später im Frieden zwischen Federico I. und den Einwohnern von Tortona erwähnt und dann in dem Diplom, mit dem Federico II. sie in Tortona bestätigte. Im Jahr 1207 wurde es als Lehen an Tesiodio di Montacuto abgetreten und im Jahr 1358 schloss Obizzo di Malaspina den Kauf der örtlichen Burg von den Genuesen Ambrogio und Cassano di Antonio di Salvago ab. Seit 1595 war es ein Lehen der Familien Doria Pamphili aus Genua und der Dusio.

Während der faschistischen Zeit wurde es in die nahegelegene Gemeinde San Sebastiano Curone eingegliedert, von der es erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die volle Gerichtsautonomie zurück erlangte.

Sehenswürdigkeiten

Commons: Gremiasco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2025. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).
  2. ↑ Geschichte auf www.italiapedia.it
  3. ↑ Area Archeologico Naturalistica del Guardamonte auf www.archeocarta.org
  4. ↑ Der archäologische Rundweg des Guardamonte auf www.monferratontour.it
  5. ↑ Das Schloss Malaspina auf www.altavaltrebbia.net
Die Burg Malaspina