Gustav Heinrich August Blanke (* 22. Mai 1914 in Bad Salzuflen; † 26. September 2001 in Speyer) war ein deutscher Amerikanist und Hochschullehrer.
Gustav H. Blanke, Sohn von Anna Blanke, geborener Deppe, und des Fabrikanten Gustav Blanke, besuchte das Gymnasium Leopoldinum in Detmold, wo er 1934 das Abitur erhielt. Er studierte zunächst 1934 Kunst an der Universität München, dann an der Universität Bonn (1935–1936) Germanistik, Anglistik, Geschichte, an der Universität Münster (1936–1938), an der Miami University (1938–1939) und Ohio State University (1939–1941). Nach der Promotion zum Dr. phil. am 15. April 1942 in Münster war er von 1946 bis 1952 wissenschaftliche Hilfskraft der Universität Münster. 1960 begann er seine Lehrtätigkeit und war bis 1961 Lehrstuhlvertreter an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach der Habilitation an der Universität Münster am 26. Februar 1962 war er von 1964 bis 1968, ab 1965 außerplanmäßiger, Professor in Münster. Von 1968 bis 1973 lehrte er als ordentlicher Professor für Amerikanistik am zur Universität Mainz gehörenden Institut für Anglistik und Amerikanistik am Auslands- und Dolmetscherinstitut in Germersheim am Rhein, wo er auch wohnte. Von 1973 bis zur Emeritierung 1979 war er ordentlicher Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Institut für Anglistik und Amerikanistik am Fachbereich 23 (Angewandte Sprachwissenschaft). Er war Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA).

Gustav H. Blanke war evangelisch, ab 1947 verheiratet mit Hildegard „Hilde“ Blanke, geborener Müller, und starb 2001 in Speyer. Sein Sohn ist der 1948 in Münster geborene Künstler, Autor und Germersheimer Kunstlehrer Wolfgang Blanke.
| Personendaten | |
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| NAME | Blanke, Gustav |
| ALTERNATIVNAMEN | Blanke, Gustav Heinrich August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Amerikanist |
| GEBURTSDATUM | 22. Mai 1914 |
| GEBURTSORT | Bad Salzuflen |
| STERBEDATUM | 26. September 2001 |
| STERBEORT | Speyer |