Hans-Georg Fleck

Hans-Georg Fleck (2021)
Hans-Georg Fleck (links), daneben Ewald Grothe und Jürgen Frölich

Hans-Georg Fleck (* 15. Juli 1953 in Trier) ist ein deutscher Historiker und ehemaliger Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Leben

Fleck besuchte das Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied und absolvierte dort 1972 sein Abitur. Unterbrochen vom Zivildienst studierte er 1972/73 und von 1975 bis 1979 Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Bonn und Würzburg und schloss das Studium als Magister Artium ab. Von 1979 bis 1982 vertrat er eine Wissenschaftliche Assistentenstelle am Historischen Seminar der Universität Köln. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, die ihn auch während der Promotion in den Fächern Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Skandinavistik förderte. Die Promotion erfolgte mit einer Arbeit über die liberale Gewerkschaftsbewegung, für die er 1991 den Wolf-Erich-Kellner-Preis erhielt.

Von 1985 bis 1990 arbeitete Fleck als Wissenschaftlicher Angestellter im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Bonn als Mitglied der Editorengruppe der „Akten zur deutschen Auswärtigen Politik“. 1990 war er als Angestellter der FDP-Bundesgeschäftsstelle abgeordnet zur Vorbereitung des Volkskammer-Wahlkampfes in der DDR (März 1990) und der Landtagswahlen (Mai 1990). 1990 wurde er Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung und arbeitete von 1991 bis 1997 in Polen (Sitz: Warschau), von 1997 bis 2005 im ehemaligen Jugoslawien, bzw. (seit 1999) in Kroatien und Bosnien-Herzegowina (Sitz: Zagreb), von 2005 bis 2012 in Israel und den Palästinensischen Gebieten (Sitz: Jerusalem) und von 2012 bis 2019 in der Türkei (Sitz: Istanbul).

Von 1989 bis 2011 war Fleck Mitherausgeber des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Liberalismus, insbesondere die Geschichte der liberalen Gewerkschaftsbewegung.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Commons: Hans-Georg Fleck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Webseite des Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Memento des Originals vom 23. Januar 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..
  2. ↑ Nach Unterlagen der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit im Archiv des Liberalismus in Gummersbach.