Hans Michael Bungter (* 8. Juni 1896 in Leipzig; † 21. Dezember 1969 in Mölkau) war ein deutscher Grafiker und Maler.
Bungter machte von 1910 bis 1914 in Leipzig eine Lehre als Dekorationsmaler. Von 1920 bis 1924 studierte er in Leipzig bei Hermann Delitsch, Alois Kolb, Walter Buhe und Hans Soltmann an der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe. Danach arbeitete er in Leipzig als freischaffender Künstler, vor allem als Buchillustrator und Exlibriskünstler. Das Adressbuch nannte ihn u. a. 1943 als Maler in Mölkau, Deutsches Heim 3. Von 1929 bis 1933 unterrichtete er Schriftgestaltung an der Fichte-Hochschule Leipzig und von 1948 bis 1951 lehrte er an der Volkshochschule in Leipzig.
Bungter war in erster Linie Grafiker, vor allem Radierer und Holzschneider. Er gestaltete 168 Exlibris und gehörte zu den wichtigen Exlibris-Künstlern. Bungter illustrierte und gestaltete eine bedeutende Anzahl von Büchern, darunter auch Einbände für antisemitische Titel. Daneben schuf er auch einige Gemälde.
Bungter gehörte zum Freundeskreis des Leipziger Buchhändlers und Antiquars Karl Markert (1888–1969).
Von Bungter geschaffene Exlibris befinden sich u. a. im Museum Schloss Burgk, Schleiz, im Frederikshavn Art Museum and Exlibris Collection und in der Staatsbibliothek von Victoria, Melbourne.
| Personendaten | |
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| NAME | Bungter, Hans Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Grafiker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1896 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 21. Dezember 1969 |
| STERBEORT | Mölkau |