
Hans Spreitzer (* 15. August 1897 in St. Lambrecht; † 27. Oktober 1973 in Wien) war ein österreichischer Geograph.
Spreitzer war im Ersten Weltkrieg von 1915 bis 1919 im Heeresdienst. 1922 wurde er an der Universität Graz promoviert, anschließend war er Probekandidat am Bundesrealgymnasium in Graz, später Bürgerschullehrer in Donawitz und ab 1924 Aushilfslehrer am Bundesgymnasium in Klagenfurt. 1927 wurde er Assistent am Geographischen Institut der Technischen Hochschule Hannover. 1930 wurde er dort habilitiert und Privatdozent für Geografie. 1939 ging er als Professor nach Prag. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1947 bis 1951 an der Universität Graz und von 1952 bis 1968 an der Universität Wien tätig, wo er 1959/60 Dekan der Philosophischen Fakultät war.
Von 1955 bis 1962 und von 1965 bis 1966 war Spreitzer Präsident der Österreichischen Geographischen Gesellschaft.
Hans Spreitzer war ab 1953 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Außerdem erhielt er 1956 die Carl-Ritter-Medaille in Silber, wurde 1961 in der Sektion Geographie als Mitglied in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen und war korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Spreitzer, Hans |
| ALTERNATIVNAMEN | Spreitze, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Geograph |
| GEBURTSDATUM | 15. August 1897 |
| GEBURTSORT | Sankt Lambrecht |
| STERBEDATUM | 27. Oktober 1973 |
| STERBEORT | Wien |