
Hans-Hartmut Stumpfeldt (* 9. September 1941 in Schroda/Posen; † 27. März 2018 in Hamburg) war ein deutscher Sinologe. Er forschte vor allem zur Geschichte und Staatsphilosophie der Han- und Vor-Han-Zeit.
Stumpfeldt wuchs in Lohme auf Rügen auf. Nach Flucht aus der DDR studierte er in Freiburg im Breisgau Politik, Geschichte und Sinologie. 1967 Promotion, in der Folge Wissenschaftlicher Assistent an der Sinologischen Abteilung der Universität Münster bei Ulrich Unger. Nach der Habilitation 1977 folgte 1979 die Berufung als Professor für Sinologie an die Universität Hamburg, wo er die Nachfolge von Wolfgang Franke auf dem Lehrstuhl für Geschichte und Gesellschaft Chinas antrat. Seine Emeritierung erfolgte 2006.
Hans Stumpfeldt verstarb im Alter von 76 Jahren und wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Die halbanonyme Grabstätte befindet sich in der Paar-Anlage an den Wasserbrunnen östlich von Kapelle 13.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stumpfeldt, Hans |
| ALTERNATIVNAMEN | Stumpfeldt, Hans-Hartmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sinologe |
| GEBURTSDATUM | 9. September 1941 |
| GEBURTSORT | Schroda/Posen |
| STERBEDATUM | 27. März 2018 |
| STERBEORT | Hamburg |