Harbern II Gemeinde Wardenburg | ||
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| Koordinaten: | 53° 4′ N, 8° 5′ O | |
| Höhe: | 9 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 270 (31. Dez. 2024) | |
| Postleitzahl: | 26203 | |
| Vorwahl: | 04407 | |
Lage von Harbern II in Niedersachsen
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Platz mit den drei Gründungseichen von 1948 | ||
Harbern II ist ein Ortsteil der Gemeinde Wardenburg im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.
Der Ort Harbern II liegt etwa zehn Kilometer westlich vom Kernort Wardenburg und ist ein Straßendorf. Die nächstgelegene größere Stadt ist Oldenburg.
Etwa drei Kilometer nördlich liegt Harbern I, das am Küstenkanal gegenüber der Bundesstraße 401 liegt. Benthullen befindet sich rund vier Kilometer südlich, Achternmeer etwa vier Kilometer nordöstlich. Rund fünf Kilometer westlich liegt der zur Gemeinde Bösel im Landkreis Cloppenburg gehörende Ortsteil Südland. Durch Harbern II verläuft die Grenze zwischen dem Landkreis Cloppenburg und dem Landkreis Oldenburg, die zugleich eine Konfessionsgrenze bildet.
Harbern II liegt inmitten der Harberner Heide und grenzt an das Benthullener Moor.
Die Besiedelung des heutigen Harbern ist durch die Kultivierung von Moorflächen nach dem Bau des Hunte-Ems-Kanals entstanden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließen sich viele Flüchtlinge und Vertriebene im 1935 gegründeten Harbern nieder. Dadurch wuchs die Ortschaft und dehnte sich räumlich aus. Einige Einwohner beantragten daraufhin die Teilung des Dorfes. Der Gemeinderat von Wardenburg stimmte dem Antrag am 22. März 1948 zu. Seitdem wird zwischen Harbern I und Harbern II unterschieden.

Am 12. November 1948 pflanzten Jan Oeltjenbruns und Harm Behrens an der Kreuzung beim Küstenkanal drei Eichen. Dieses geschah im Auftrag des Siedlungsamtes Oldenburg. Am Tag darauf feierte man die Dorfgründung der jüngsten Ortschaft in der Gemeinde Wardenburg. Gleichzeitig wurde der mit einer Schlackendecke versehene Saarländer Weg eingeweiht.
Der Grundstein für die Kirche im benachbarten Benthullen wurde am 9. Mai 1954 gelegt. Der Bau wurde im folgenden Jahr fertiggestellt. Die am Ende des Saarländer Weges errichtete Kirche wurde so ausgerichtet, dass ihre Turmspitze auch von Harbern II aus sichtbar ist.
Im Jahr 2023 feierte das Dorf sein 75-jähriges Bestehen.