Hartmut Lauenroth

Hartmut Lauenroth (* 1. Februar 1950 in Osterhausen; † 7. Juni 2020) war ein deutscher Historiker, der als wissenschaftlicher Oberassistent an der Karl-Marx-Universität Leipzig tätig war.

Leben

1978 promovierte Hartmut Lauenroth an der Sektion Geschichte der Karl-Marx-Universität Leipzig mit der Dissertation A zum Dr. phil. Das Thema der Dissertation lautete Die Herausbildung von neuen Bündnisbeziehungen zwischen den Sowjetrepubliken in der Periode von 1917 bis 1922 und ihre Bedeutung für die Entstehung internationalistischer Beziehungen zwischen der UdSSR und den Volksdemokratien (Polen und Tschechoslowakei) in dem Zeitraum 1944 bis 1948. Auch in den folgenden Jahren befasste er sich mit der Geschichte der Anfangsjahre der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und habilitierte im Jahre 1986 ebenfalls an der Karl-Marx-Universität Leipzig mit der Dissertation B zum Thema Zur Errichtung der Sowjetmacht in der Ukraine, in Belorussland, in Moldawien und in Lettland 1917/18. Ein historischer Vergleich.

Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts verfasste Hartmut Lauenroth eine Reihe von Wander- und Reiseführern sowie populärwissenschaftliche heimatgeschichtliche Schriften und wissenschaftliche Dokumentationen aus dem Mansfelder Land und dem Raum Halle (Saale), die meist im Verlag Schäfer in Langenbogen erschienen. Die Bände enthielten auch von ihm selbst angefertigte Fotografien. Er war außerdem u. a. Mitglied im Förderverein für Kultur und Brauchtum im Mansfelder Land und im Mansfelder Geschichts- und Heimatverein.

Er lebte in Lutherstadt Eisleben.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige, Mitteldeutsche Zeitung / Mansfelder Land vom 13. Juni 2020.
  2. ↑ Revolution und Machtfrage: Errichtung der Volksmacht, Russland 1917/18, Mittel- und Südosteuropa 1944/45, 1985, S. 86.
Personendaten
NAME Lauenroth, Hartmut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Historiker
GEBURTSDATUM 1. Februar 1950
GEBURTSORT Osterhausen
STERBEDATUM 7. Juni 2020