Hartmut Laumann (* 1949 in Eckernförde; † 13. November 2001 in Buschhütten bei Siegen) war ein deutscher Prähistoriker.
Hartmut Laumann studierte in Kiel, München und Hamburg Ur- und Frühgeschichte. Er wurde 1981 an der Universität Marburg mit der Arbeit Die Siedlungen der vorrömischen Eisenzeit im Kreis Fritzlar-Homberg promoviert. In seiner grundlegenden Dissertation arbeitete er das eisenzeitliche Fundmaterial des Schwalm-Eder-Kreises auf. Er arbeitete ab 1982 als Oberkonservator an der Außenstelle Olpe des Westfälischen Landesmuseums. Zu seinen bedeutendsten Grabungsstellen zählen der Brandgräberfriedhof in Netphen-Deuz (1989/90), die eisenzeitlichen Geländeterrassierungen in Burbach-Oberdresselndorf (1998) und Siegen-Niederschelden (2000). Sein Arbeitsschwerpunkt lag auf der Montanarchäologie und der Latènezeit.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Laumann, Hartmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Prähistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1949 |
| GEBURTSORT | Eckernförde |
| STERBEDATUM | 13. November 2001 |
| STERBEORT | Buschhütten |