Hassan Chahdi

Hassan Chahdi

Hassan Chahdi beim London-Marathon 2024
Hassan Chahdi (2024) in London

Voller Name Sidi-Hassan Chahdi
Nation Frankreich Frankreich
Geburtstag 7. Mai 1989 (37 Jahre)
Geburtsort Cluses, Frankreich
Größe 169 cm
Gewicht 56 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Verein Arve Athlétisme Bonneville Pays Rochois (bis 2013)
EA Centre Isère (2014–2018)
Adidas Runners Paris (2019–2020)
ALVoiron Athlétisme (seit 2020)
Trainer Alain Calandreau (seit 2022)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Crosslauf-Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Bronze Birmingham 2026 Marathon Team
Logo der EAA
 Crosslauf-Europameisterschaften
Gold Toro 2007 U20-Team
Gold Edinburgh 2008 U20-Team
Bronze Edinburgh 2008 U20-Einzel
Gold Dublin 2009 U23-Team
Silber Dublin 2009 U23-Einzel
Gold Albufeira 2010 U23-Einzel
Silber Velenje 2011 Team
Bronze Velenje 2011 Einzel
Silber Szentendre 2012 Einzel
letzte Änderung: 15. Oktober 2026

Sidi-Hassan Chahdi (* 7. Mai 1989 in Cluses) ist ein französischer Leichtathlet, der sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Hassan Chahdi bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2007 in Mombasa, bei denen er nach 27:20 min auf den 61. Platz im Juniorenrennen gelangte. Im Dezember belegte er bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Toro in 20:25 min den achten Platz und sicherte sich in der Mannschaftswertung die Goldmedaille. Im Jahr darauf gelangte er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Edinburgh in 24:04 min auf Rang 23 im Juniorenbewerb und im Juli belegte er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz in 13:51,45 min den zehnten Platz im 5000-Meter-Lauf. Im Dezember gewann er bei den Crosslauf-Europameisterschaften in Brüssel in 18:49 min die Bronzemedaille im U20-Bewerb und sicherte sich in der Mannschaftswertung erneut die Goldmedaille. 2009 gelangte er bei den U23-Europameisterschaften in Kaunas nach 14:21,76 min auf den 16. Platz über 5000 Meter und im Dezember gewann er bei den Crosslauf-EM in Dublin in 25:17 min die Silbermedaille im U23-Rennen hinter seinem Landsmann Noureddine Smaïl und sicherte sich in der Teamwertung die Goldmedaille. Im Jahr darauf siegte er bei den Crosslauf-Europameisterschaften 2010 in Albufeira in 24:11 min im U23-Rennen und sicherte sich mit dem Team die Silbermedaille hinter dem irischen Team. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2011 in Punta Umbría wurde er nach 35:35 min 23. im Einzelbewerb und im Dezember gewann er bei den Crosslauf-EM in Velenje in 29:22 min die Bronzemedaille hinter dem Belgier Atelaw Yeshetela und Ayad Lamdassem aus Spanien. Zudem sicherte er sich in der Mannschaftswertung die Goldmedaille. Im Jahr darauf gewann er bei den Crosslauf-EM in Szentendre in 30:11 min die Silbermedaille hinter dem Italiener Andrea Lalli und 2013 belegte er bei den Crosslauf-EM in Belgrad in 29:40 min den fünften Platz. Im Jahr darauf wurde er bei den Crosslauf-EM in Samokow in 34:21 min 38. im Einzelbewerb und 2015 kam er bei den Crosslauf-WM in Guiyang nicht ins Ziel. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2016 in Cardiff landete er nach 1:03:30 h auf dem 19. Platz und im Juni belegte er bei den Europameisterschaften in Amsterdam in 1:03:43 h den siebten Platz im Halbmarathon.

Bei den Crosslauf-Europameisterschaften 2017 in Šamorín belegte er in 30:01 min den vierten Platz im Einzelbewerb und im Jahr darauf kam er bei den Europameisterschaften in Berlin im Marathonlauf nicht ins Ziel. Im Dezember wurde er dann bei den Crosslauf-EM in Tilburg in 29:51 min 25. im Einzelbewerb. 2021 nahm er im Marathonlauf an den Olympischen Sommerspielen in Sapporo teil und landete dort nach 2:18:40 h auf dem 44. Platz. Im Jahr darauf erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Eugene nach 2:09:20 h auf dem 17. Platz und 2023 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Budapest in 2:10:45 h Siebter. Bei den Olympischen Sommerspielen im darauffolgenden Jahr in Paris klassierte er sich mit 2:10:09 h auf dem 20. Platz und 2026 erreichte er bei den Europameisterschaften in Birmingham nach 2:12:04 h Rang 19. Zudem sicherte er sich dort in der Mannschaftswertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Israel und Deutschland.

2015 wurde Chahdi französischer Hallenmeister im 3000-Meter-Lauf.

Persönliche Bestzeiten

Personendaten
NAME Chahdi, Hassan
ALTERNATIVNAMEN Chahdi, Sidi-Hassan (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG französischer Langstreckenläufer
GEBURTSDATUM 7. Mai 1989
GEBURTSORT Cluses