Hedy Lamarr

Hedy Lamarr (1939)

Hedy Lamarr (eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler; * 9. November 1914 in Wien, Österreich-Ungarn; † 19. Jänner 2000 in Casselberry, Florida, USA) war eine österreichisch-amerikanische Filmschauspielerin und Erfinderin.

Nach Beginn ihrer Filmkarriere in Österreich wurde sie ab Ende der 1930er Jahre zum Hollywood-Star. Für ihre Erfindung, eine Funkfernsteuerung für Torpedos, die sie im Zweiten Weltkrieg für die Alliierten zu entwickeln begann, wurde sie 2014 in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen.

Leben

Frühe Jahre

Hedwig „Hedy“ Lamarr stammte aus einer bürgerlichen jüdischen Familie und kam im Sanatorium Hera zur Welt. Ihr aus Lemberg gebürtiger Vater Emil Kiesler war Direktor des Wiener Bankvereins, die Mutter Gertrud (geb. Lichtwitz, 1891–1977) kam aus Budapest und war ausgebildete Konzertpianistin. Lamarr wuchs als Einzelkind in behüteten Verhältnissen in Wien-Döbling auf, besuchte eine Privatschule, erhielt Klavier-, Ballett- und Sprachunterricht. Bereits als Kind soll sie Interesse für Technik gezeigt haben. Schon früh zog es sie zum Film, sodass sie im Alter von 16 Jahren die Schule abbrach und Scriptgirl bei der Wiener Sascha wurde.

Angeblich wurde sie als Zuseherin bei Proben am Theater in der Josefstadt von Max Reinhardt entdeckt. Schon in ihrem vierten Film Man braucht kein Geld (1931) mit Heinz Rühmann und Hans Moser hatte Lamarr eine Hauptrolle. Sie wurde vom Interessanten Blatt (Ausgabe vom 31. Dezember 1931) in einer Besprechung des Films als „vorläufig hübsch und wahrscheinlich auch begabt“ beschrieben. Bereits im August desselben Jahres hatte Der Abend angekündigt, dass sie nach Hollywood gehen werde.

Der tschechoslowakisch-österreichische Film Symphonie der Liebe (besser bekannt unter dem Titel Ekstase) von 1933 war wegen seiner Nacktszenen ein Skandal. Kiesler war zum Zeitpunkt des Drehs noch minderjährig. Aber nicht nur die zehnminütige Nacktszene – ein Bad in einem See und der anschließende Gang nackt durch einen Wald – sorgte für Aufsehen, sondern vor allem eine Liebesszene, in der lediglich ihr erregtes Gesicht zu sehen war – sie spielte einen Orgasmus. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Film deshalb verboten. Erst 1935, nach Kürzungen, wurde er unter Tumulten in einigen wenigen deutschen Kinos gezeigt, versehen mit der Warnung: „Dieser Film ist jugendverderbend.“

Zur Zeit dieses Skandals trat sie in Wien mit großem Erfolg im Singspiel Sissy von Fritz Kreisler als die spätere Kaiserin Elisabeth auf, eine Rolle, die vor ihr auch Paula Wessely gespielt hatte. Als besonderer Clou ritt sie bei ihrem Auftritt mit einem Pferd auf die Bühne, unterlegt von ein paar Takten der Kaiserhymne, die jedoch stets im aufbrausenden Applaus untergingen.

Ehe mit Fritz Mandl

Am 17. Juni 1933 ließ sie sich katholisch taufen. Am 10. August 1933 heiratete sie in der Wiener Karlskirche in kleinem Kreise den vierzehn Jahre älteren Wiener Industriellen Fritz Mandl, der Heimwehrführer Ernst Rüdiger Starhemberg und Graf Andor Semsey waren die Trauzeugen. Mandl galt nicht nur als damals reichster Mann Österreichs, sondern auch als herrschsüchtiger und eifersüchtiger Mann, der ihr das Auftreten in Filmen verbot. Er war Sohn eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter und verlangte anlässlich der Hochzeit von ihr, dass sie zum katholischen Glauben übertrete. An den gemeinsamen Wohnsitzen, dem Haus am Wiener Schwarzenbergplatz Nr. 15 und dem Gut Fegenberg in Schwarzau im Gebirge in Niederösterreich, verkehrte künstlerische Prominenz wie Ödön von Horváth oder das Ehepaar Franz und Alma Werfel sowie die politische Prominenz des späteren Austrofaschismus Ernst Rüdiger Starhemberg und Kurt Schuschnigg. Sie selbst gehörte nun zur High Society des Ständestaates und besuchte im Rahmen dessen Veranstaltungen wie u. a. den Wiener Opernball. Politisch trennten die Eheleute jedoch Welten, da Kiesler in liberalem Milieu aufgewachsen und ihr Ehemann sehr konservativ war. Fritz Mandl war Waffenfabrikant und Generaldirektor der Hirtenberger Patronenfabrik. Er machte unter anderem mit dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland Geschäfte. Bei Empfängen ihres Ehemanns war sie die Gastgeberin und kam so auch in Kontakt mit Erfindern und Entwicklern von Waffensystemen, wie u. a. Hellmuth Walter.

Sie verließ ihren Mann 1937 und ging nach Paris, später nach London.

Hollywood

Hedy Lamarr bei einer Filmpremiere in Los Angeles (1942)

In London wurde Lamarr von Louis B. Mayer für MGM unter Vertrag genommen. Gleichzeitig gab er ihr den Künstlernamen Hedy Lamarr, wobei er sich direkt auf den berühmten Stummfilmstar Barbara La Marr bezog, die seinerzeit unter dem Titel The Girl Who Was Too Beautiful bekannt war. MGM vermarktete sie als „schönste Frau der Welt“.

Durch die Mitwirkung in dem Film Algiers im Jahr 1938 an der Seite von Charles Boyer schaffte sie eine Sensation. Viele Schauspielerinnen kopierten ihre Mittelscheitel-Frisur, und die brünette Haarfarbe wurde zur Modefarbe der späten 1930er Jahre. Joan Bennett trieb die Mimikry so weit, dass sie für den Film Trade Winds ihre bis dahin blonden Haare à la Lamarr färbte und für den Rest ihrer Karriere nicht änderte. Gleichzeitig war Lamarr für eine Renaissance des Hutes als Accessoire für Schauspielerinnen Vorbild. Als Kopfbedeckung trug sie Turbane, Schals, Schleier und sogar an Pagoden erinnernde mehrstöckige Kreationen. Louis B. Mayer wollte aus Hedy Lamarr den größten Star des Studios machen und betraute damit zunächst Josef von Sternberg, der bei ihrem MGM-Debüt, dem Film I Take This Woman, Regie führen sollte. Zahlreiche Pannen begleiteten von Beginn an diese Produktion, die über 18 Monate dauerte, bei der sich drei Regisseure abwechselten und während der fast die komplette Besetzung ausgewechselt wurde. Am Ende bezeichneten manche den Film scherzhaft als I Retake This Woman, und das Ergebnis war ein Flop. Lamarr selbst wirkte nebenbei noch neben Robert Taylor in dem Film Lady of the Tropics mit, der schließlich sogar noch früher in den Verleih kam.

Ihr größter kommerzieller Erfolg war der Film Samson und Delilah, bei dem Cecil B. DeMille Regie führte. Als ihre wichtigste Rolle bezeichnete Lamarr 1947 ihren Auftritt als moderne und unabhängige Frau in der Geschäftswelt in H.M. Pulham, Esq. von King Vidor, für diesen Auftritt wurde sie auch von vielen Kritikern gelobt. Lamarr behauptete in späteren Jahren oft, sie habe viele gute Rollen aus Faulheit abgelehnt, so in Casablanca und Das Haus der Lady Alquist. Im Jahr 1958 drehte sie ihren letzten Film.

Erfinderin

Text des Patents
Patent für ein „Geheimes Kommunikationssystem“

Hedy Lamarr, die sich als Gegnerin des Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg auf die Seite der Alliierten stellte, war entsetzt über die Nachricht von der Versenkung der City of Benares und begann an Konzepten zur Torpedotechnik zu arbeiten. Sie entwickelte 1940 eine Funkfernsteuerung für Torpedos, die sie zum Patent anmeldete. Diese sollte durch selbsttätig wechselnde Frequenzen schwer anzupeilen und weitgehend störungssicher sein. Zu der Erfindung kam es, als sie und der Komponist George Antheil für sein Ballet Mécanique 16 Pianolas untereinander und mit einem Film zu synchronisieren hatten, was über gleichzeitig ablaufende Klavierrollen (Lochstreifen) gelang. Das Problem bei der Funkfernsteuerung lösten sie mit identischen Lochstreifen in Sender und Empfänger. Dadurch waren die gleichzeitigen Frequenzwechsel möglich. Lamarr soll als Frau des Waffenherstellers Fritz Mandl Zugang zu geheimen Informationen auch im Bereich der Funktechnik gehabt haben.

Lamarr und Antheil arbeiteten einige Monate lang an ihrer Idee, bevor sie diese im Dezember 1940 dem nationalen Erfinderrat (National Inventors Council) präsentierten. Vorsitzender des Rates war Charles Kettering, Forschungsdirektor von General Motors. Kettering schlug Lamarr und Antheil vor, die Idee patentieren zu lassen. Mit Unterstützung eines Professors für Elektrotechnik am California Institute of Technology bereiteten sie das Patent zur Anmeldung vor. Am 11. August 1942 wurde es vom Patentamt erteilt.

Das Patent von Lamarr und Antheil wurde aus unterschiedlichen Gründen nicht für die vor feindlichen Störsignalen geschützte Fernsteuerung von Torpedos genutzt. Zunächst war der Einsatz von Papierrollen, also praktisch der Lochkartentechnik aus dem 19. Jahrhundert, 1941 veraltet und die Papierrollen-Steuerung für die automatische Synchronisation von Klavieren hatte nichts mit geheimer Kommunikation oder der Steuerung von Lenkwaffen zu tun. Das Patent blieb außerdem eher vage bei der Frage, wie die Verbindung zwischen den synchron laufenden Lochkarten und der Fernsteuerung tatsächlich realisiert werden sollte. Es gab bereits seit den 1920er Jahren mehrere geheim gehaltene US-Patente, die der Idee von Lamarr und Antheil ähnelten. Zudem war in den USA auch schon 1930 klar, dass eine Steuerung von Torpedos per Funk nicht möglich ist. Dass Hedy Lamarr trotzdem als Erfinderin störungssicherer Steuerung von Torpedos gelte und das Patent als „red hot“ eingestuft wurde, liege daran, dass sie als damals berühmte Schauspielerin als Teil der US-Kriegspropaganda instrumentalisiert worden sei, so ihre Biografin Michaela Lindinger.

Romuald Scibor-Marchocki, der Mitte der 1950er Jahre bei Hoffman Laboratories für die United States Navy Sonarbojen für die U-Boot-Jagd entwickelte, bestätigte ein halbes Jahrhundert später, dass die Funkkommunikation zu den Bojen auf Basis des Lamarr-Antheil-Patents zum Frequenzsprungverfahren aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. In den frühen 60er Jahren wurde auch eine Flugdrohne mit dem Kommunikationskonzept ausgestattet. Während das Frequenzsprungverfahren bei der Boje aus den 50er Jahren noch mechanisch mit einer schnell rotierenden Trommel ähnlich wie bei Spieldosen realisiert wurde, war die Überwachungsdrohne bereits mit Digitaltechnik ausgestattet, die sehr schnelle Frequenzänderungen ermöglichte.

1962 verwendeten einige Navy-Schiffe eine weiterentwickelte Version der Technik. Der gleichzeitige Frequenzwechsel, genannt Frequenzsprungverfahren (englisch frequency-hopping), wird in der Kommunikationstechnik zum Beispiel bei Bluetooth verwendet.

Für ihre Erfindung erhielt Lamarr 1997 den Electronic Frontier Foundation Pioneer Award. 2014 wurde Lamarr posthum in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen.

Privatleben

Hedy Lamarr und John Loder (1946)

Die Schauspielerin war sechsmal verheiratet und hatte zahlreiche Affären, auch mit Frauen. Ihre Ehemänner waren Fritz Mandl (verheiratet 1933–1937), Gene Markey (verheiratet 1939–1941), John Loder (verheiratet 1943–1947), Teddy Stauffer (verheiratet 1951–1952), W. Howard Lee (verheiratet 1953–1960) sowie Lewis J. Boles (verheiratet 1963–1965). Sie hatte drei Kinder, wobei ihr erster Sohn aus ihrer Ehe mit Gene Markey, James Lamarr Loder, von John Loder adoptiert wurde. Nach ihrer sechsten und letzten Scheidung im Jahr 1965 blieb Lamarr in den letzten 35 Jahren ihres Lebens unverheiratet.

Im Jahr 1965 wurde in Los Angeles eine Anzeige wegen Ladendiebstahls gegen sie bekannt, weil sie für kurze Zeit in Haft war, bis die Anklage gegen sie wegen Geringfügigkeit fallen gelassen wurde. 1991 wurde sie in Florida wegen des gleichen Delikts in Haft genommen. Durch ihren freiwilligen Verzicht auf Verteidigung und die Einwilligung zu einem Jahr Bewährungszeit wurde auf eine Anklage verzichtet. Ihre Autobiographie Ecstasy and Me wurde im Jahr 1967 herausgegeben. Kurze Zeit nach dem Erscheinen verklagte Lamarr den Co-Autor auf eine hohe Summe Schadenersatz, weil er die Fakten verdreht habe.

Filmografie

Zitate

“Any girl can be glamorous. All you have to do is stand still and look stupid.”

„Jedes Mädchen kann glamourös sein. Du musst nur still stehen und dumm dreinschauen.“

– Hedy Lamarr

Autobiografie

Ehrungen

Grab von Hedy Lamarr auf dem Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 33 G, Grab Nr. 80

Literatur

(Alphabetisch nach Autoren sortiert)

Rezeption in der Kunst

Theaterstücke

  • 2005: Wilhelm Pellert: Hedy Kiesler Lamarr. Theaterstück. Uraufführung: Wien, Freie Bühne Wieden, Regie: Gerald Szyszkowitz.
  • 2017: Peter Turrini: Sieben Sekunden Ewigkeit. Theaterstück. Uraufführung: Wien, Theater in der Josefstadt 2017. Regie: Stephanie Mohr.
  • 2019: Beatrice Gleicher: Ankunft Heute: Hedy Lamarr. Theaterstück. Uraufführung: Wien, Palais Schönburg, Regie: Erhard Pauer.
  • 2020: Kai Anne Schuhmacher: Die Gesichter der Hedy Lamarr. Theaterstück für Schauspiel, Puppen- und Maskentheater. Uraufführung: Wien, Schuberttheater, Regie: Kai Anne Schuhmacher.

Filme

Romane

Graphic Novel

  • Sylvain Dorange, William Roy: Hedy Lamarr. Wienerin, Hollywoodstar, Erfinderin. Bahoe Books, Wien 2024, ISBN 978-3-903478-20-6.

Sonstiges

Nachlass und Museumsprojekt

Das Jüdische Museum Wien hatte im März 2021 mit Hilfe von Unterstützern in den USA den Nachlass Lamarrs von Sohn Anthony Loder gekauft. Am 18. März 2021 berichtete der ORF, dass ein Gebäude gesucht werde, um ein Museum für Lamarr einzurichten. Wie jedoch am 23. Juni 2022 bekannt wurde, haben sich die Ausstellungspläne bereits Ende 2021 aufgrund von Finanzierungsproblemen für die benötigte zusätzliche Ausstellungsfläche zerschlagen, der Ankauf der Exponate sowie eine Schenkung wurden rückabgewickelt.

Am 27. Dezember 2023 wurde bekannt, dass Teile von Lamarrs Nachlass im Zuge der Insolvenz der Signa Holding veräußert werden. Zum Zeitpunkt der Insolvenz war ein Kaufhaus namens Lamarr auf der Wiener Mariahilfer Straße in Bau. Im Oktober 2024 gab die Stumpf Development GmbH um Investor Georg Stumpf den Kauf des unfertigen Kaufhauses Lamarr aus der Insolvenz der Signa bekannt. Stumpf bezahlte 100,5 Millionen Euro für das Objekt. Zuvor wurden 290 Mio. Euro für den Rohbau ausgegeben, weitere 200 Mio. Euro soll die Fertigstellung kosten. Im Jahr 2025 wurden Pläne vorgestellt, drei Etagen mit Verkaufsflächen sowie sechs Etagen mit Wohnungen, ein Hotel und eine öffentlich zugängliche Dachterrasse zu errichten.

Das Filmarchiv Austria übernahm im September 2025 den Nachlass samt Domains und Markenrechten (zu Hedy Lamarr) von der Insolvenzmasse der Signa Holding zu einem reduzierten Preis. Im Oktober 2026 eröffnet das Filmarchiv im Metro-Kino die Bar Lamarr, in der wechselnde Objekte aus dem Nachlass von Hedy Lamarr präsentiert werden sollen.

Nach Hedy Lamarr benannte Preise

Hedy-Lamarr-Preis der Stadt Wien

Um ihre Leistungen auch als Erfinderin zu würdigen, wurde der Hedy-Lamarr-Preis von der Stadt Wien im Wert von 10.000 Euro ausgelobt. Er wird seit 2018 jährlich an österreichische Wissenschaftlerinnen für innovative Leistungen in der Informationstechnologie (IT) vergeben. Die Qualitätssicherung und Nominierung der Kandidatinnen obliegt dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Der Preis wird von einer unabhängigen Fachjury, bestehend aus Expertinnen im Bereich IT (inklusive der Preisträgerinnen der Vorjahre), im Rahmen der Digital-Days-Konferenz verliehen.

DEG Hedy Lamarr Awards for Women in Entertainment & Technology

Die DEG Hedy Lamarr Awards der Digital Entertainment Group werden seit 2017 für Innovationen in der Unterhaltungstechnologie vergeben.

Preisträgerinnen:

IMA Hedy Lamarr Prize

Der IMA Hedy Lamarr Prize des Institute of Mathematics and its Applications wird an Menschen im Vereinigten Königreich für mathematische Leistungen vergeben. Die Vergabe fand erstmals 2021 statt.

Preisträgerinnen:

Houskapreis

Seit 2011 erhalten die Gewinner des Houskapreises der B&C Privatstiftung die von Michaela Schupfer kreierte goldene „Houskapreis-Trophäe“. Die oberösterreichische Künstlerin ließ sich bei der Gestaltung von Hedy Lamarr inspirieren. Die Trophäe zeigt das Profil der österreichischen Schauspielerin und Erfinderin. Der Houskapreis ist ein privater Preis für anwendungsnahe Forschung in Österreich.

Commons: Hedy Lamarr – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Jonathan Keats: Hollywood star whose invention paved the way for Wi-Fi. In: NewScientist.com. 8. Dezember 2012, archiviert vom Original am 8. Januar 2012; abgerufen am 28. November 2024 (englisch).
  2. 1 2 Hedy Lamarr. In: invent.org. National Inventors Hall of Fame, abgerufen am 28. November 2024 (englisch).
  3. ↑ Stephen Michael Shearer: Beautiful. The Life of Hedy Lamarr. Thomas Dunne Books, 2010, ISBN 978-0-312-55098-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 28. November 2024]).
  4. ↑ Andrea Winklbauer: Zinshaus, Villa und Palais – Eine Tour zu Hedy Lamarrs Wiener Lebensorten. In: jmw.at. Jüdisches Museum Wien, 21. September 2020, abgerufen am 28. November 2024.
  5. ↑ Armin Loacker: Ekstase. 1. Auflage. Filmarchiv Austria, 2001, ISBN 978-3-901932-10-6, S. 392 (Google Books [abgerufen am 28. November 2024]).
  6. ↑ Caitlin Gura-Redl: Briefe aus Hollywood. Jüdisches Museum Wien, 26. Oktober 2021, abgerufen am 28. November 2024.
  7. 1 2 Helene Maimann: No Happy End. In: anno.onb.ac.at. NU – Jüdisches Magazin für Politik und Kultur, abgerufen am 28. November 2024.
  8. ↑ 1931: Hedy Kiesler „die schönste Frau Europas“. In: arthistoricum.net. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  9. ↑ Der Tag, 1931-12-15, Seite 9. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  10. ↑ Das interessante Blatt, 1931-12-31, Seite 16. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  11. ↑ Der Abend, 1931-08-22, Seite 12. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  12. ↑ Gina Pietsch: Leben zwischen Leinwand und Labor. Die Schauspielerin und Erfinderin Hedy Kiesler Lamarr wäre am 9. November 100 Jahre geworden. (PDF; 1,4 MB). In: Unser Blatt. Ausgabe 58, Jänner 2015, abgerufen am 4. Oktober 2021. S. 12.
  13. 1 2 3 Hedy Lamarr – Geheimnisse eines Hollywood Stars (Doku 2006). Abgerufen am 20. Januar 2024.
  14. ↑ Pfarre St. Karl Borromaeus, Trauungsbuch 02-29 1931–1933, S. 178, abgerufen am 4. Mai 2025.
  15. ↑ Wiener Salonblatt, 1933-08-27, Seite 5. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  16. ↑ Illustrierte Kronen Zeitung, 1933-05-17, Seite 6. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 22. Januar 2024.
  17. ↑ Das interessante Blatt, 1937-10-21, Seite 7. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 23. Januar 2024.
  18. ↑ NU – Jüdisches Magazin für Politik und Kultur. In: ANNO.onb.ac.at. Abgerufen am 20. Januar 2024.
  19. ↑ Frank Stern: Hedy Lamarr. H. M. Pulham, Esq. In: Filmarchiv.at. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  20. ↑ Stephen Michael Shearer: Beautiful. The Life of Hedy Lamarr. Macmillan, 2010, ISBN 978-1-4299-0820-7 (google.de [abgerufen am 4. Oktober 2021]).
  21. 1 2 3 Patent US2292387A: Secret Communication System. Angemeldet am 10. Juni 1941, veröffentlicht am 11. August 1942, Erfinder: Hedy Kiesler Markey, George Antheil.‌
  22. ↑ Ronald D. Gerste: Wie Technik Geschichte macht: Von Gutenberg bis zum Smartphone. Klett-Cotta, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-608-98801-7. S. 192–193.
  23. ↑ Player Pianos, Sex Appeal, and Patent #2,292,387. In: InsideGNSS.com. Global Navigation Satellite Systems Engineering, Policy, and Design, 2. September 2006, abgerufen am 19. Januar 2025 (amerikanisches Englisch).
  24. ↑ Michaela Lindinger: Hedy Lamarr. Filmgöttin, Antifaschistin, Erfinderin. Die Biografie. Molden, Wien/Graz 2019, S. 38–48.
  25. ↑ 110. Geburtstag: Hedy Lamarr. In: Deutsches Patent- und Markenamt. Abgerufen am 9. November 2024.
  26. ↑ Romuald Ireneus Scibor-Marchocki: A Tribute to Hedy Lamarr. In: rism.com. 29. Juli 2005, archiviert vom Original am 27. Dezember 2009; abgerufen am 23. Januar 2023: „Now that I know who invented the spread-spectrum concept, once again, I, who was the designer of – and probably the only person who remembers those early applications of – the spread-spectrum concept, want to express my sincere admiration and belated thanks to Hedy Lamarr.“
  27. ↑ Grant Rollings: HEDY LAMARRVEL: Hedy Lamarr fled Hitler, had the first on-screen orgasm – and invented wi-fi. In: thesun.ie. Showbiz Film, 3. März 2018, abgerufen am 23. Januar 2023: „In 1954 this Army contractor, Romauld Scibor-Marchocki, had found the actress’s 1942 patent for a revolutionary method of wireless communication, deep in the US Patent Office’s archives.“
  28. ↑ Richard Rhodes: Hedy’s Folly: The Life and Breakthrough Inventions of Hedy Lamarr, the Most Beautiful Woman in the World. Vintage Book, New York 2012, ISBN 978-0-307-74295-7, 10: O Pioneers! (maxima-library.org): „Hoffman Laboratories manufactured military communication systems as well as consumer electronics. Scibor-Marchocki was handed the Secret Communication System patent because the Navy had contracted with Hoffman to build a jam-proof sonobuoy based on the technology, and Hoffman assigned him to design it.“
  29. ↑ Tony Long: Aug. 11, 1942: Actress + Piano Player = New Torpedo. In: WIRED.com. 8. November 2011, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  30. ↑ Pioneer Awards: Past Winners. In: eff.org. Abgerufen am 4. Oktober 2021 (englisch).
  31. ↑ Hedy Lamarr (November 9, 1913 – January 19, 2000). In: reviews-and-ramblings.dreamwidth.org. 19. Januar 2014, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  32. ↑ Peter Körte: Hedy Lamarr. Die stumme Sirene. Edition Belleville, München 2000, ISBN 3-933510-17-1, S. 26.
  33. ↑ Hedy Lamarr. In: WalkOfFame.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  34. ↑ Movie Legend Hedy Lamarr to be Given Special Award at EFF’s Sixth Annual Pioneer Awards. (Memento vom 7. Dezember 2003 im Internet Archive). In: eff.org, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  35. ↑ Siehe dazu etwa auch ein Interview mit dem Regisseur des Films, Georg Misch: Misch. „Sie war vielschichtig“. (Memento vom 20. Februar 2009 im Internet Archive). Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  36. ↑ Kleine Zeitung Steiermark: Auf den Spuren einer Hollywood-Diva. Kommissionschef Von der Leyen besuchte EU-Flaggschiffprojekt. In: PressReader.com. 22. Juni 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  37. ↑ Hedy Lamarr erhält Ehrengrab der Stadt Wien. (Memento vom 5. März 2023 im Internet Archive). In: wien.gv.at. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz, 7. November 2014, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  38. ↑ Grabdaten. In: FriedhoefeWien.at. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  39. ↑ Grab von Hedy Lamarr. In: knerger.de. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  40. ↑ Martin Maciej: Hedy Lamarr: Ein Kino-Orgasmus, eine bahnbrechende Erfindung, 101. Geburtstag. 9. November 2015, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  41. ↑ Hedy Lamarr’s 101st Birthday Google Doodle. In: YouTube.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  42. ↑ Straßenbenennung im Stadtteil Bemerode, Verwaltungsdrucksache der Landeshauptstadt Hannover.
  43. ↑ KI-Kompetenzzentrum erhält dauerhafte Förderung – Fakultät für Informatik – TU Dortmund. Abgerufen am 9. August 2022.
  44. ↑ Jana Scholz: Vom Leinwandstar zur IT-Legende – Einweihung des Hedy-Lamarr-Platzes in Babelsberg. In: uni-potsdam.de. 20. Januar 2022, abgerufen am 19. Januar 2025.
  45. ↑ Feierliche Einweihung des Hedy-Lamarr-Platzes. In: widg.de. 3. Januar 2023, abgerufen am 28. November 2024.
  46. ↑ Mariahilfer Straße: „Lamarr“ wurde „Grand Museum Residences“. In: orf.at. 17. Juli 2026, abgerufen am 18. Juli 2026.
  47. ↑ Peter Turrini. Sieben Sekunden Ewigkeit. In: Josefstadt.org. Abgerufen am 4. Oktober 2021. Inszenierung 2017 am Theater in der Josefstadt, Wien.
  48. ↑ Ankunft • Heute • Hedy Lamarr. In: KunstSpielerei.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  49. ↑ Hedy Lamarr. Die österreichische Hollywood-Legende. In: InspirisFilm.tv. Archiviert vom Original am 23. September 2020; abgerufen am 4. Oktober 2021.
  50. 1 2 Wiener Ruderverein. Abgerufen am 19. Januar 2025.
  51. ↑ Father Jacob Myers: CorelDraw a Preface to Version 9! (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive). In: DesignerToday.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  52. ↑ New Strait’s Times, 3. Dezember 1998: Corel licenses Hedy Lamarr image. In: News.Google.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  53. ↑ Lamarr. In: Half-Life.Fandom.com. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  54. ↑ Sibylle Berg: Allgemeinwissen. Diese Frauen müssen Sie kennen. In: Spiegel.de. 23. August 2018, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  55. ↑ Mariahilfer Straße. Name für Signa-Kaufhaus fixiert: Wiener KaDeWe wird Lamarr heißen. In: derStandard.at. 20. Oktober 2022, abgerufen am 22. Oktober 2022.
  56. ↑ Wiener Kaufhaus Lamarr beantragt Konkurs. In: ORF.at. 2. Februar 2024, abgerufen am 2. Februar 2024.
  57. 1 2 Wiener Investor Stumpf erwirbt Kaufhaus Lamarr aus Signa-Insolvenz. In: DerStandard.at. 11. Oktober 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.
  58. ↑ Neubau. „Lamarr“: Was alles möglich ist. In: ORF.at. 28. Oktober 2024, abgerufen am 28. Oktober 2024.
  59. ↑ Lamarr class. In: memory-alpha.fandom.com. Abgerufen am 7. März 2025 (englisch).
  60. ↑ Wien plant Museum für Hollywood-Ikone Lamarr. In: ORF.at. 21. März 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  61. ↑ Jüdisches Museum Wien: Kein Platz für den Nachlass von Hedy Lamarr. In: derStandard.at. 23. Juni 2022, abgerufen am 23. Juni 2022.
  62. ↑ Veräußerung von Anlage- und Umlaufvermögen, SIGNA Holding GmbH, Aktenzeichen: 6 S 193/23h, abgerufen am 29. Dezember 2023.
  63. ↑ Grüne, NEOS: Signa-Pleite schlägt politisch weiter Wellen. In: ORF.at. 5. Jänner 2024, abgerufen am 5. Jänner 2024.
  64. ↑ „Kurier“: Stumpf bezahlt 100 Mio. Euro für Kaufhaus Lamarr. In: ORF.at. 21. Oktober 2024, abgerufen am 28. November 2024.
  65. ↑ Bauverhandlung für neues „Lamarr“-Projekt im Jänner. 19. Dezember 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  66. ↑ Filmarchiv übernimmt Lamarr-Nachlass von Signa. In: ORF.at. 17. September 2025, abgerufen am 17. September 2025.
  67. ↑ Bar Lamarr. In: filmarchiv.at. 24. September 2026, abgerufen am 25. September 2026.
  68. ↑ Hedy Lamarr Preis. In: DigitalCity.Wien. Abgerufen am 19. Januar 2025.
  69. ↑ Hedy Lamarr Awards for Women in Entertainment Technology. In: DEGonline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  70. ↑ 2019 Hedy Lamarr Awards: Cheryl Goodman of Sony (l.) and student honoree Maya Tribbitt run through the award presentation. In: DEGonline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  71. ↑ Molly Mielke is the winner of the 2020 Hedy Lamarr Achievement Award for Emerging Leaders in Entertainment Technology. In: DEGonline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  72. ↑ DEG Presents 5th Annual Hedy Lamarr Award to Former Dolby Exec Poppy Crum. In: DEGonline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 10. August 2022.
  73. ↑ DEG Presents Hedy Lamarr Award to Blu Digital Group’s Paulette Pantoja. In: DEGonline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 10. August 2022.
  74. ↑ Google TV’s Shalini Govil-Pai to Receive DEG’s 2023 Hedy Lamarr Award for Innovation in Entertainment Technology. In: DEGOnline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 20. Januar 2025.
  75. ↑ DEG Presents Hedy Lamarr Award to Caroline Chan of Intel. In: DEGOnline.org. The Digital Entertainment Group, abgerufen am 20. Januar 2025.
  76. ↑ IMA Hedy Lamarr Prize. In: IMA.org.uk. Institute of Mathematics & its Applications, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  77. ↑ Professor Rebecca Hoyle wins inaugural IMA Hedy Lamarr Prize. In: IMA.org.uk. Institute of Mathematics & its Applications, Oktober 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  78. ↑ Professor Julia Gog OBE wins Hedy Lamarr Prize. In: IMA.org.uk. Institute of Mathematics & its Applications, 2023, abgerufen am 28. Oktober 2024.
  79. ↑ Houskapreis-Trophäe. In: B&C-Gruppe 29. März 2020, abgerufen am 4. Oktober 2021.