Er schuf bedeutende eigenständige Werke für den öffentlichen Raum und architekturbezogene Werke wie Bronzetüren, Brunnen, Architekturdetails und Statuen. Seine Arbeit umfasste auch Collagen, Textilien, Medaillen, Kleinplastiken und Bilder. Laut der Pressestelle der Landeshauptstadt Magdeburg hat kein anderer Künstler „das Antlitz Magdeburgs so bereichert und seine Spuren hinterlassen“.
Apel war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR (VBK). Er hatte eine große Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, in der Zeit der DDR u. a. 1967/1968 an der VI. Deutschen Kunstausstellung und von 1972 bis 1988 an der VII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden, 1976 in Bagdad an Grafik und Plastik aus der DDR und 1987/1988 in Bonn, München und Mannheim an Bildhauerkunst aus der Deutschen Demokratischen Republik. 1972 beteiligte Apel sich am Bildhauersymposion Vyšné Ružbachy. 1972/1973 hatte er an der HIF einen Lehrauftrag für Keramik.
Im Jahr 2000 übergab Apel der Stadt Haldensleben eine große Zahl von Werken zur dauerhaften Ausstellung auf Schloss Hundisburg.
Franz Mehring (1985; Holzschnitt, 55 × 39 cm; aus der Mappe „Bildnisse – Porträts von Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung“; Auftrag des VBK; auf der X. Kunstausstellung der DDR)
Ausstellung seit der deutschen Wiedervereinigung
1995: Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen (Einzelausstellung „Querschnitte, Plastik, Textilien, Collagen“)
Literatur
Heinrich Schierz: Heinrich Apel. Bildhauer und Restaurator. In: Bildende Kunst, Berlin, 1966, S. 587–589
Renate Hagedorn: Heinrich Apel. Verlags- und Druckhaus Magdeburg, 1991
↑Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Magdeburg, S. 72
12Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Magdeburg, S. 84/85
↑Heinrich Apel:Dryade.In:deutschefotothek.de.1975,abgerufen am 21.Oktober 2021.
↑Heinrich Apel:Hofnarr Fröhlich.In:deutschefotothek.de.1978,abgerufen am 21.Oktober 2021.