Heinrich Freihoffer

Heinrich Freihoffer (* 11. Januar 1921 in Șemlacu Mic (deutsch Kleinschemlak), Königreich Rumänien; † 1989) war ein deutscher Mundartautor und Lehrer.

Leben

Freihoffers Familie stammte ursprünglich aus Südtirol. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte der Banater Schwabe als Oberjunker und Zugführer der SS (1944) an. Später war er Studiendirektor in Deggendorf, Bayern.

Freihoffer war Autor zahlreicher heimatkundlicher Publikationen. In seinen Romanen verarbeitete er seine Erfahrungen während der Deportation in die Bărăgan-Steppe in den frühen 1950er Jahren. Im Mittelpunkt stehen Flucht und Verschleppung aus Kleinschemlak (unter dem Pseudonym „Waldbrücken“).

Bis zu seinem Tode 1998 bekleidete Freihoffer die Ämter des Sprechers und Schriftführers der „Heimatortsgemeinschaft Kleinschemlak“.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Alfred Karasek, Alfred Cammann: Donauschwaben erzählen. Schriftenreihe der Kommission für Ostdeutsche Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e. V. Elwert, 1978. ISBN 3-77080-601-8, S. 35.
  2. ↑ Vincenz Oertle: „Sollte ich aus Russland nicht zurückkehren ...“: Schweizer Freiwillige an deutscher Seite 1939–1945. Eine Quellensuche. Thesis Verlag, 1997. ISBN 3-908-54421-1, S. 376 ff.
  3. ↑ Wilhelm Kosch: Deutsches Literatur-Lexikon, Eintrag Freihoffer, Heinrich, S. 373.
  4. ↑ Heinrich Georg Gossner: Heimatortsgemeinschaft Kleinschemlak
Personendaten
NAME Freihoffer, Heinrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mundartautor und Lehrer
GEBURTSDATUM 11. Januar 1921
GEBURTSORT Șemlacu Mic, Königreich Rumänien
STERBEDATUM 1989