Heinz Ischreyt

Heinz Ischreyt (* 31. März 1917 in Libau/Kurland; † 11. Juni 1993 in Diekholzen/Niedersachsen) war ein deutschbaltischer Germanist und Publizist.

Leben

Nach seinem Schulbesuch in Libau studierte Ischreyt Germanistik, Philosophie, Psychologie und Volkskunde von 1935 bis 1939 in Riga, dann in Posen, wo er 1942 zum Dr. phil. promovierte und Assistent an der Universität wurde. Von 1945 bis 1947 leitete er die Landesbibliothek in Gera; seit 1948 war er als Journalist, Verlagslektor und Forschungsbeauftragter tätig, seit 1966 Referent und Dozent an der Ost-Akademie in Lüneburg, 1980–82 Leiter des Instituts „Nordostdeutsches Kulturwerk“ in Lüneburg, dann Leiter des Studienkreises für Kulturbezüge in Mittel- und Osteuropa. Seit 1974 war er Mitglied der Baltischen Historischen Kommission, seit 1992 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Lettlands.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Paul Kaegbein, Wilhelm Lenz: Fünfzig Jahre baltische Geschichtsforschung 1947–1996. Mare Balticum, Köln 1997. S. 119f.
Personendaten
NAME Ischreyt, Heinz
KURZBESCHREIBUNG deutschbaltischer Germanist und Publizist
GEBURTSDATUM 31. März 1917
GEBURTSORT Libau, Kurland
STERBEDATUM 11. Juni 1993
STERBEORT Diekholzen, Niedersachsen