
Helmut Stadelhofer (* 15. Juni 1914 in Wollmatingen; † 6. Oktober 1979 in Verona, Italien) war ein deutscher Maler, der vor allem durch seine gegenständliche Landschaftsmalerei bekannt wurde.
Helmut Stadelhofer wurde am 15. Juni 1914 in Wollmatingen am Bodensee geboren. Von 1929 bis 1932 absolvierte er eine Lehre als Dekorations- und Freskenmaler. Anschließend bildete er sich künstlerisch weiter und war von 1932 bis 1939 als freischaffender Künstler tätig.
Nach veröffentlichten biografischen Angaben meldete sich Stadelhofer 1939 freiwillig zum Militärdienst bei den Gebirgsjägern der Wehrmacht. 1941 wurde er bei Lemberg schwer verwundet. Nach seiner Genesung wurde er aus dem Militärdienst entlassen.
Ab 1943 setzte Stadelhofer seine künstlerische Ausbildung an der Malschule von Harald Bengen in Berlin fort. Für das Jahr 1944 ward ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München angegeben. Darüber hinaus erhielt er Zeichenunterricht bei Max Mayrshofer und besuchte die private Mal- und Zeichenschule „Die Form“ von Hein König in München-Schwabing. Im Jahr 1945 nahm Stadelhofer Privatunterricht bei Richard Söhn-Skuwa und beschäftigte sich unter der Anleitung von Julius Hüther mit moderner Malerei. Nach biografischen Angaben wurde er im selben Jahr Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und bezog ein eigenes Atelier in München.
Ab 1950 unternahm Stadelhofer nach biografischen Angaben Studienreisen durch verschiedene europäische Länder sowie in die Vereinigten Staaten. In veröffentlichten Künstlerbiografien werden Ausstellungen seiner Werke in Paris, London, Chicago, Los Angeles, Montreal, New York und Verona genannt. Die einzelnen Ausstellungstermine und veranstaltenden Galerien sind in den genannten Biografien nicht näher dokumentiert.
Nach veröffentlichten biografischen Angaben eröffnete Stadelhofer 1970 ein zweites Atelier in Verona in Italien. Er starb dort am 6. Oktober 1979 im Alter von 65 Jahren.

Stadelhofer widmete sich vor allem der gegenständlichen Öl- und Landschaftsmalerei. Zu seinen Motiven zählen Landschaften des Bodenseeraums, Seen und Gebirge, ländliche Szenen, Dorf- und Stadtansichten, Küsten- und Winterlandschaften sowie Stillleben. Seine Ölgemälde zeigen häufig detaillierte Landschaftsdarstellungen, räumliche Perspektiven und atmosphärische Lichtverhältnisse.
Mehrere Gemälde von Stadelhofer sind in veröffentlichten Auktionskatalogen dokumentiert. Im Katalog zur Herbstauktion 2023 des Auktionshauses Franke ist das Gemälde Fischer am Chiemsee als Los 2819 aufgeführt. Das signierte Ölgemälde auf Leinwand misst 60 × 79 cm und zeigt einen Fischer beim Einholen seines Netzes auf dem Chiemsee mit der Fraueninsel und den Alpen im Hintergrund.
Das Münchner Auktionshaus Hampel führt drei weitere Werke Stadelhofers in seinem Künstlerverzeichnis.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stadelhofer, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 15. Juni 1914 |
| GEBURTSORT | Konstanz-Wollmatingen |
| STERBEDATUM | 6. Oktober 1979 |
| STERBEORT | Verona, Italien |