Hermann Heckmann (* 16. August 1925 in Kreuzburg, Oberschlesien; † 20. April 2016 in Hamburg) war ein deutscher Architekt und Autor von Büchern zur Architekturgeschichte.
Hermann Heckmann besuchte von 1931 bis 1943 die Volksschule und das humanistische Gymnasium in Oppeln. Von 1946 bis 1950 studierte er Pädagogik und Architektur an der Technischen Hochschule Dresden. 1950 absolvierte er seine Diplom-Hauptprüfung als Architekt, anschließend war er bis 1953 wissenschaftlicher Assistent von Karl Wilhelm Ochs. Im selben Jahr wurde er an der Technischen Hochschule Dresden zum Dr.-Ing. und 1975 an der Ruhr-Universität Bochum zum Dr. phil. promoviert. Nach seiner ersten Promotion war Hermann Heckmann ein knappes Jahrzehnt als Architekt tätig; bis 1956 im Entwurfsbüro für Hochbau Dresden II und von 1957 bis 1962 als Architekt im Bezirksamt Hamburg-Wandsbek. Von 1962 bis 1980 arbeitete er als Dozent an der Ingenieurschule für Bauwesen Hamburg. 1980 wurde er zum Professor am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Hamburg berufen. Diese Tätigkeit übte er bis 1990 aus. Von 1991 bis 2008 war Heckmann Präsident der Stiftung Mitteldeutscher Kulturrat in Bonn.
Neben seiner Berufstätigkeit verfasste Hermann Heckmann zahlreiche Bücher zu Matthäus Daniel Pöppelmann und weiteren Baumeistern des Barocks und des Rokokos in Mittel- und Norddeutschland.

| Personendaten | |
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| NAME | Heckmann, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Autor von Büchern zur Architekturgeschichte |
| GEBURTSDATUM | 16. August 1925 |
| GEBURTSORT | Kreuzburg, Oberschlesien |
| STERBEDATUM | 20. April 2016 |
| STERBEORT | Hamburg |