Hetzwege Gemeinde Scheeßel | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 12′ N, 9° 24′ O | |
| Fläche: | 6,77 km² | |
| Einwohner: | 374 (31. März 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 55 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27383 | |
| Vorwahl: | 04263 | |
Lage von Hetzwege in Niedersachsen | ||
Hetzwege ist ein Ortsteil der Gemeinde Scheeßel im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Mit dem Nachbarort Abbendorf bildet Hetzwege eine gemeinsame Ortschaft. Bis 1974 bildete Hetzwege eine eigenständige Gemeinde.
Das Dorf Hetzwege etwa fünfeinhalb Kilometer nordwestlich von Scheeßel.
Die erste urkundliche Erwähnung von Hetzwege, im Mittelalter auch Hekisuuidi oder Hekiswidi genannt, stammt aus dem Jahr 1028. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Zeven im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Hetzwege an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Rotenburg. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Rotenburg in Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Hetzwege am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Scheeßel.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 96 | |
| 1871 | 116 | |
| 1885 | 155 | |
| 1895 | 165 | |
| 1910 | 180 | |
| 1925 | 226 | |
| 1939 | 240 | |
| 1950 | 419 | |
| 1961 | 302 | |
| 1970 | 297 | |
Der Fachwerkstall Hoffreeg 24 ist ein geschütztes Baudenkmal. Eine historische Wacholdergruppe südlich des Dorfes ist ein Naturdenkmal.
Hetzwege hat eine eigene Ortsfeuerwehr.
Der SV Germania Hetzwege-Abbendorf von 1922 ist ein ortsansässiger Fußballverein. Der Schützenverein Abbendorf & Hetzwege betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums. Der Kulturverein Hekiswidi ist ein örtlicher Heimatverein.