Westervesede

Westervesede
Gemeinde Scheeßel
Koordinaten: 53° 9′ N, 9° 33′ OKoordinaten: 53° 8′ 54″ N, 9° 32′ 52″ O
Fläche: 18,03 km²
Einwohner: 695 (31. März 2025)
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 27383
Vorwahl: 04263
Westervesede (Niedersachsen)
Westervesede (Niedersachsen)
Lage von Westervesede in Niedersachsen

Westervesede ist eine Ortschaft der Gemeinde Scheeßel im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Westervesede liegt etwa vier Kilometer südöstlich von Scheeßel. Der Lünzener Bruchbach mündet in der Nähe des Dorfes in die Veerse.

Geschichte

Westervesede gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Tostedt im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Westervesede an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Rotenburg. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Rotenburg in Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Westervesede am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Scheeßel.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812210
1845340
1871385
1885370
1895382
1910436
1925416
1939475
1950743
1961579
1970554
Fachwerkhaus Deepener Straße 1
Windmühle Westervesede

Baudenkmale

Die Zweiständer-Hallenhäuser Bartelsdorfer Chaussee 1, Osterende 5 und Westerende 21 sowie der Rumpf der Windmühle Westervesede sind geschützte Baudenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Westervesede hat eine eigene Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Scheeßeler Straße.

Vereine

Der SV Blau Weiß Westervesede ist der ortsansässige Fußballverein. Der Schützenverein Westervesede betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.

Einzelnachweise

  1. ↑ Daten und Karte der Gemarkung Westervesede
  2. ↑ Gemeinde Scheeßel: Einwohnerzahlen
  3. ↑ § 4 Hauptsatzung der Gemeinde Scheeßel
  4. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 166 (google.de).
  5. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 61 (google.de).
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 152 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Der Kreis Rotenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  12. 1 2 Michael Rademacher: Rotenburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  14. ↑ Ortsfeuerwehren in Scheeßel
  15. ↑ Webauftritt des SV Blau-Weiß Westervesede
  16. ↑ Webseite des Schützenvereins Westervesede