Hirstein Gemeinde Namborn | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 49° 32′ N, 7° 10′ O | |
| Höhe: | 359 m | |
| Fläche: | 5,3 km² | |
| Einwohner: | 944 (30. Juni 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 178 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |
| Postleitzahl: | 66640 | |
| Vorwahl: | 06857 | |
Lage von Hirstein im Saarland | ||
Hirstein ist ein Ortsteil der Gemeinde Namborn, Landkreis St. Wendel, Saarland und bildet einen eigenen Gemeindebezirk.
Der Ort liegt 340 m über N.N. Der Friedenberg mit 509 m (Grenze Hirstein zu Mosberg-Richweiler) bildet den höchsten Punkt in der Gemeinde Namborn.
Bachläufe: Eichertsbach, Wallesbach, Dreibach.
Ersterwähnung 1397 als Hirstein. Hirstein gehörte zur Grafschaft Veldenz, das vom Herzogtum Pfalz-Zweibrücken beerbt wurde. Im Zuge der Französischen Revolution kam es zur Mairie Walhausen. Im April 1817 kam Hirstein als einziger Ort der heutigen Gemeinde Namborn zum Fürstentum Birkenfeld im Großherzogtum Oldenburg. 1937 wurde der Restkreis St. Wendel-Baumholder mit dem ehemaligen Fürstentum/Landesteil Birkenfeld zum neu gebildeten Kreis Birkenfeld. Am 20. Juli 1946 kommt Hirstein ins Saarland zum Amt Türkismühle (ab 1. November 1956 in Amt Nohfelden umbenannt) und am 1. Mai 1947 zum Amt Namborn.
Am 1. Januar 1974 wurde Hirstein in die Gemeinde Namborn eingegliedert.
Verwaltungszugehörigkeit nach 1794:
Hirstein gehört zur Pfarrei Wolfersweiler und Pfarrei St. Wendel. Die Bevölkerung ist überwiegend evangelischer Religion, was mit ihrer geschichtlichen Bindung an das seit 1533 reformierte Herzogtum Pfalz-Zweibrücken zusammenhängt.
Der Ortsrat mit neun Sitzen setzt sich nach der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 bei einer Wahlbeteiligung von 72,95 % wie folgt zusammen:
Hirstein führte bereits als ehemalige selbständige Gemeinde seit 1966 ein Wappen, das heute als Ortswappen weitergeführt wird.
Beschreibung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin drei blaue Lilien; in Schwarz drei mit den Spitzen im Dreipass zusammengestellte goldene Pflugscharen.“
Hirstein wird von der Bundesstraße 41 durchschnitten. Anfang der 1970er-Jahre wurde das Planfeststellungsverfahren zur Umgehung von Hirstein und Wolfersweiler gestoppt.