Hugo Hülle

Hugo Hülle (* 28. Mai 1869 in Angstedt; † 16. September 1941 in Neuhaldensleben) war ein deutscher Orgelbauer.

Leben und Wirken

Er war der Sohn des Orgelbauers Eduard Hülle. Sein Vater übernahm 1882 in Halberstadt die dort bestehende Werkstatt des Orgelbauers Wilhelm Bergen. Zu diesem Zeitpunkt war Hugo Hülle 13 Jahre alt und kam frühzeitig mit dem Bau von Orgeln in Kontakt. Er trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde ebenfalls Tischler und Orgelbaumeister. Sein Vater ernannte ihn zum Mitinhaber der Firma Eduard Hülle. 1898 übernahm er die Orgelbauwerkstatt Troch unter dem Firmennamen Hugo Hülle, A. Troch Nachfolger. Später war er Mitinhaber der Firma Gebrüder Hülle und zuletzt der Firma Hugo Hülle & Sohn in Neuhaldensleben.

Zu seinen Werken zählt u. a. die Orgel in der Kirche in St. Martini (Halberstadt) von 1907 und die in der Kirche von Algenstedt von 1912. 1931 nahm er die Umgestaltung der Orgel in der Stadtkirche St. Mauritius in Münchenbernsdorf vor.

In Nordgermersleben dient eine von Hugo Hülle erbaute Orgel als Herzstück einer sogenannten Orgel-Lern-Kirche.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Martin Blindow: Die Orgelbauwerkstatt Ernst Röver. LIT, Münster 2020, S. 79.
Personendaten
NAME Hülle, Hugo
KURZBESCHREIBUNG deutscher Orgelbauer
GEBURTSDATUM 28. Mai 1869
GEBURTSORT Angstedt
STERBEDATUM 16. September 1941
STERBEORT Neuhaldensleben