Imre Reiner

Imre Reiner (* 18. August 1900 in Versec, Königreich Ungarn; † 22. August 1987 in Lugano, Schweiz) war ein ungarisch-schweizerischer Maler, Grafiker, Buchgestalter und bedeutender Schriftgestalter.

Leben

Imre Reiner besuchte zunächst die Staatliche Bildhauerschule in Zalatna und die Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main. Ab 1921 studierte er bei Friedrich Hermann Ernst Schneidler an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart. In Weimar begegnete er mehrfach Paul Klee. Von 1923 bis 1927 arbeitete er als Grafiker in London, New York, Chicago und Paris. Nach seiner Rückkehr nach Stuttgart studierte er weiter als Meisterschüler bei Friedrich Hermann Ernst Schneidler. Imre Reiner lebte ab 1930 in Paris; ein Jahr später zog er nach Ruvigliana bei Lugano im Tessin. Dort arbeitete er fortan als Maler, Grafiker, Typograf und Illustrator. Ab 1941 übernahm er als Nachfolger von Jan Tschichold für drei Jahre die künstlerische Leitung des Schwabe Verlags in Basel. Er gestaltete die ab März 1942 erschienene hauseigene Zeitschrift Officina mit grosser künstlerischer Freiheit. Imre Reiner lebte bis zu seinem Tod in der Nähe von Lugano.

Schriftentwürfe

Publikationen

Bücher als Autor

Bücher als Illustrator (Auswahl)

Titelseite von Biedermann und die Brandstifter, Gestaltung Imre Reiner (1958)

Ausstellungen

Einzelausstellungen

Kollektivausstellungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Corina Lanfranchi: Gut zum Druck! – Streifzüge durch 525 Jahre Druck- und Verlagsgeschichte in Basel. Schwabe Verlag, Basel 2013, ISBN 978-3-7965-2917-7, S. 333–339, 415, 418.
Personendaten
NAME Reiner, Imre
KURZBESCHREIBUNG ungarisch-schweizerischer Maler, Grafiker und Typograf
GEBURTSDATUM 18. August 1900
GEBURTSORT Versec, Königreich Ungarn
STERBEDATUM 22. August 1987
STERBEORT Lugano