Nach dem Schulabschluss 1976 erlernte Ingo Colbow den Beruf eines Schiffbauschlossers auf der Warnowwerft in Warnemünde und war in verschiedenen Berufen tätig: als Bühnenarbeiter am Volkstheater Rostock und als Galeriemitarbeiter an der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle/Saale. Nach dem Grundwehrdienst (1983/84) absolvierte er 1988 bis 1992 ein Fernstudium für Sozialfürsorge/Sozialarbeit an der Fachschule des Gesundheits- und Sozialwesens Halle/Potsdam und arbeitete als Hilfspfleger im Bezirkskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie in Leipzig-Dösen.
Am 16. Juli 1993 schloss Ingo Colbow sein zweites Fernstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig mit Diplom ab. Er arbeitete als Hilfspfleger an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Bereich Medizin, und war Betreuer im Geschützten Wohnen / Pflegeheim Meusdorf. Seit 1992 arbeitete Ingo Colbow als freier Autor und Regisseur für den Hörfunk von ARD und Deutschlandradio.
Von 2004 bis 2005 war er
vertretungsweise in Festanstellung als Regisseur bei NDR Kultur im Funkhaus Hannover tätig. Im Jahr 2006 gründete Ingo Colbow die Firma Alexa-Audioproduktion-Markkleeberg für audiovisuelle Museumsführer und produzierte bis 2021 zahlreiche Audioguides.
Hörfunk-Features als Autor (Auswahl)
1991: Randerscheinungen oder Glauben Sie, dass es in Leipzig Obdachlose gibt?, Regie: Karl-Heinz Tesch, Sachsen Radio
1991: In der Welt ein Heim – im Heim eine Welt: Im Feierabendheim „Martin Andersen Nexö“, Regie: Karl-Heinz Tesch, Sachsen Radio
1992: Wie ein letztes Paradies – Nacktbadefreaks in Licht und Gegenlicht, Regie: Horst Liepach, MDR
1992: Dreihundert Jahre Blau – Geschichten aus der Farbmühl, auch Regie, MDR
↑Jenifer Hochhaus: Kunst - nun auch zum Hören, Ostthüringer Volkszeitung vom 26. Juni 2014
↑In Schloss Hubertusburg gibt‘s was auf die Ohren - Freundeskreis stellt Audioguide für Schlossrundgänge vor, Leipziger Volkszeitung vom 11. September 2015
↑André Böhmer: Günther Jauch auf den Ohren - Potsdamer Barbarini Auftrag als Höhepunkt - Ingo Colbow produziert Audioguides für Ausstellungen, Leipziger Volkszeitung, 7. Februar 2017