Issoire

Issoire
Issoire (Frankreich)
Issoire (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.) Puy-de-Dôme (63)
Arrondissement Issoire
Kanton Issoire
Gemeindeverband Agglo Pays d’Issoire
Koordinaten 45° 33′ N, 3° 15′ OKoordinaten: 45° 33′ N, 3° 15′ O
Höhe 360–560 m
Fläche 19,69 km²
Einwohner 15.115 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 768 Einw./km²
Postleitzahl 63500
INSEE-Code
Website www.issoire.fr

Blick vom Uhrenturm auf Issoire

Issoire ist eine französische Stadt mit 15.115 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie ist Sitz der Unterpräfektur (französisch Sous-préfecture) des Arrondissements Issoire und Hauptort (französisch: chef-lieu) des Kantons Issoire.

Geografie

Die Stadt liegt am Fluss Allier, bei der Einmündung seines Nebenflusses Couze Pavin, rund 37 Kilometer südlich von Clermont-Ferrand an der Cevennenbahn und der Autoroute A75.

Geschichte

Der Ortsname dürfte keltischen Ursprungs sein. Eine römische Siedlung ist durch Funde zu vermuten. Austremoine, Missionar und erster Bischof der Auvergne, gründete hier Ende des 3. Jahrhunderts ein Kloster, die Keimzelle der heutigen Stadt. Diese wurde seit dem 19. Jahrhundert zum wirtschaftlichen und industriellen Zentrum im Allier-Tal, dominiert von der Aluminium-Herstellung und der Luftfahrtindustrie. Der Luftfahrtkonzern Pechiney-Rhénalu ist für Issoire und die Region der größte Arbeitgeber. Der Stadtkern um die romanische Kirche Saint-Austremoine hat sich sein historisches Flair erhalten.

Als sich Frankreich im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung befand, setzten deutsche Offiziere internationale Hilfstruppen (mehrheitlich Weiße Russen verschiedener Ethnien sowie Inder; siehe Subhash Chandra Bose) für die Jagd auf die Résistance ein. Am 31. Juli 1944 rückte eine Einheit namens „Tatarenlegion der Wolga“ in Issoire ein. Im nahen Rochefort-Montagne starben zwei Tataren im Gefecht mit dem Widerstand.

Sehenswürdigkeiten

Saint-Austremoine

Feste

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Issoire – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Jacques Canaud: Le temps des Maquis : De la vie dans les bois à la reconquête des cités, 1943–1944 (= Collection Témoignage). Éditions De Borée, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-8129-0498-1, S. 289.
  2. ↑ Website Issoire – Jumelage, gesehen am 7. Januar 2017