Janaina Mello Landini

Janaina Mello Landini (* 20. September 1974 in São Gotardo, Minas Gerais, Brasilien) ist eine brasilianische zeitgenössische bildende Künstlerin.

Werk

Die Arbeit der Künstlerin geht von einer semiotischen Auseinandersetzung mit Naturkräften und menschlichem Verhalten aus, um die Komplexität des Einzigartigen und des Individuellen zu reflektieren. Dabei schafft sie eine Sprache, die Vorstellungen über das Verhältnis von Frequenz, Rhythmus und Zeit einbezieht und die unendliche Vernetzung individueller Lebenswege innerhalb eines Systems, einer Gesellschaft oder unseres Planeten Erde aufzeigt. Ihre Arbeiten erstrecken sich über verschiedene Ebenen, vom Objekt bis hin zum öffentlichen Raum.

Ihre Werke wurden in Brasilien, Frankreich, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgestellt. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und institutionellen Sammlungen wie dem Museu de Arte do Rio, der Fondation Carmignac, der BIC-Sammlung in Frankreich und im Meta-Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien. Ihre wichtigsten Ausstellungen fanden im Palais de Tokyo in Paris, im Schloss Chaumont-sur-Loire, im Rahmen der 13. Mercosul-Biennale sowie in der Zipper Gallery statt.

Werdegang

Janaina de Mello Castro Landini wurde in São Gotardo, Minas Gerais, Brasilien, geboren. Sie schloss 1999 ihr Architekturstudium ab und studierte von 2004 bis 2007 Bildende Kunst, beides an der Universidade Federal de Minas Gerais. In Belo Horizonte arbeitete sie zehn Jahre lang als Architektin und entwarf zwischen 2003 und 2006 Bühnenbilder und Kostüme für Theaterproduktionen und Werbefilme. Im Jahr 2010 war Janaina als Artdirector für den Spielfilm Blue Desert von Eder Santos tätig. Anschließend koordinierte sie die künstlerischen Produktionen am Inhotim-Institut und wurde Leiterin der Produktgestaltung für den Shop des Instituts. 2013 zog sie nach São Paulo, um sich ausschließlich ihrer Kunst zu widmen.

Im Jahr 2010 begann Janaina mit Experimenten zum Zeichnen im vierdimensionalen Raum, wobei sie physikalische Spannungen, verdrehte Fäden, Nägel und Knoten einsetzte, um Themen der Vernetzung und gegenseitigen Abhängigkeit zu erforschen. Auf der Leinwand verwandeln sich ihre Zeichnungen in eine Mischung aus Malerei, Skulptur und Stickerei. Cycleweb ist ein von der Künstlerin geprägter Neologismus, der sich auf die Konstruktion einer schematischen, fraktalen, binären Struktur bezieht, die zu unendlichem Potenzial tendiert.

Cyclowebbing ist eine langfristig angelegte, fortlaufende Aktion, bei der das Ganze und seine Teile – ähnlich wie in der Mereologie – aufgeteilt werden. Dabei wird eine Verbindung zu handwerklichen Praktiken hergestellt, indem ein Seil kontinuierlich in zwei Gruppen entwirrt wird, bis seine unteilbare Einheit sichtbar wird und das gesamte System stützt. Cyclowebs sind aus sprachwissenschaftlicher Perspektive konzipiert und stellen ein Werkzeug im Repertoire der Künstlerin dar, indem sie verschiedene formale, epistemologische, ontologische und metaphysische Konzepte zu einem relativistischeren, autonomeren und poetischeren Verständnis verweben, das durch diese Formen hervorgerufen wird.

Das erste Cycloweb der Impregnation-Reihe verkörperte analytisches Denken über Konzepte der Infinitesimalrechnung anhand der Form von Binärbäumen, bei denen die Individuation jedes einzelnen Fadens eines Seils innerhalb einer größeren Menge sichtbar wird. Die „Agglomeration“-Reihe entstand aus Bildern aus dem Atlas der menschlichen Anatomie und Chirurgie von J.M. Bourgery und N.H. Jacob, in dem die Organanatomie zeigt, dass Venen Strukturen sind, die Ciclotramas ähneln und in direktem Zusammenhang mit der Hydrodynamik stehen, wie Leonardo da Vinci bei seinen Versuchen, Bäume zu zeichnen, aufzeigte, wobei Blut als Flüssigkeit fungiert, ähnlich wie Wasser in Flüssen sowie Pflanzen- und Myzel-Saft. Überlappungen der Verflechtungen schaffen eine Struktur, die einem Rhizom ähnelt.

In der Serie Palindrome, deren Enden beide cyclewebbed waren, wird die zyklische Lesart zwischen Schnur, Seil und Faden formalisiert, was eine hermetische Tendenz mit sich bringt, bei der sich alle Schnüre auf der einen Seite auch auf der anderen Seite der Schnur befinden. Die Serie Mother Nature hebt das Palindrom hervor. In Anlehnung an Haplogruppen oder den Stammbaum hinterfragen diese „Cyclowebs“ eine Größenordnung, die über den individuellen Lebenszyklus hinausgeht, ihn aber gleichzeitig ausmacht.

In der Serie Expansion erheben sich auf dem Boden liegende Schnüre unterschiedlicher Beschaffenheit in Richtung der Leinwand aus Segeltuch, die mit Kompassrosen bestickt ist – eine Anspielung auf die Portolan-Seekarten –, wobei jede der Schnüre ihre eigene kartografische Projektion definiert, als Verweis auf diese neue solipsistische Art des In-der-Welt-Seins durch die Internet-Netzwerke. In der Serie Superstrate entstehen aus Fäden verschiedener Art dicke, biomorphe Schichten, die zu komplexen Körpern geformt werden.

In der Serie Clusters suggerieren die leeren Ränder der Leinwände die Idee, einen größeren Ausschnitt von etwas darzustellen, und führen das Konzept der Ordnungsbeziehung zwischen verschiedenen Individuen ein. In der Serie Immanence leitet die konzeptuelle Vision der Ebene der Immanenz von Deleuze und Guattari die Forschung. Die von den Autoren eingebrachte Idee der Singularität „eines Lebens“ findet ihren Ausdruck im farbigen Körper eines der Motive inmitten so vieler anderer monochromer Motive, die über die Ränder des Bildschirms hinausreichen.

Die Reihe der Dialoge entsteht aus konzeptioneller Affinität. Die geometrische Progression der Handlungsstränge wurde im Dialog mit dem Mathematiker Leonardo Fibonacci durch die Fibonacci-Folge ersetzt. Der Forschungsansatz des Neurowissenschaftlers Santiago Ramón y Cajal regte zudem einen Dialog über die Anordnung der Neuronen im Gehirn an. Dieses systemische Denken ist das Wesen des affektiven Feldes eines Cyclowebs. Letztendlich geht es nicht darum, Metaphern darzustellen, sondern ein abstraktes System dieser Themen und gleichwertiger Phänomene zu schaffen.

Labyrinthe

Im Jahr 2009 begann die Serie Labyrinthe, die die Forschung zu den Cyclowebs ergänzte. Während Cyclowebs auf kalkulierte und ineinandergreifende Weise konzipiert sind und das Ergebnis biomorph erscheint, sind Labyrinthe fließend und rhizomatisch konzipiert, da ihre Perspektiven in der Realität unmöglich existieren können; daher ist ihr Ergebnis kartesisch.

Die Künstlerin begann mit der Übung, eine Perspektive zu erfinden, die von einem Gedächtnispalast inspiriert war; die Reise beginnt an einem realen Ort auf der Welt, wie einem Stadtblock oder einer Wohnung. In einem mentalen Vorgang der Tiefensuche wird der bekannte Raum erfasst, wobei das, was an jeder Ecke oder jedem Knotenpunkt zu sehen ist, hinzugefügt wird – in diesem Fall werden Details außer Acht gelassen und der Fokus liegt ausschließlich auf der Anordnung von nicht bebauten Räumen, Negativräumen oder sogar durchlässigen Räumen, die Möglichkeiten zum Kommen und Gehen bieten. Folglich werden die Wege schematisch durch Elemente gebildet, die mit bebauten, undurchlässigen Räumen oder positiven Räumen in Verbindung stehen, wie sie in Marc Augés Buch Non-Places beschrieben werden und in Anlehnung an das von Christopher Alexander entwickelte Konzept.

Die Leinwand präsentiert dem Betrachter eine zentrale Perspektive, die auf einen Mittelpunkt, jedoch nicht auf einen Fluchtpunkt zulauft, wobei mehrere Beobachtungspunkte gleichzeitig in einer einzigen Blickrichtung dargestellt werden. Dieses enthüllte Labyrinth ermöglicht es dem Blick des Betrachters, durch die Wege ein- und auszutreten und so an allen Orten zugleich zu sein. Diese werden als rhizomatische Labyrinthe bezeichnet.

Für die Entstehung dieser Gemälde verwendet die Künstlerin Bänder aus Satin in verschiedenen Farben und Breiten, die am Rand der Leinwand gespannt und befestigt werden. Die Muster entstehen, indem die Bänder wie bei einem Gewebe über und unter der Oberfläche gekreuzt werden; abschließend werden die Bänder mit einer dunkeln Schicht auf Holzkohlebasis überzogen, um den Glanz zu reduzieren und das darunterliegende Muster zum Vorschein zu bringen. Der auf den Leinwänden verwendete Satin wirkt als verfeinerndes Element: Das Material reflektiert das Licht je nach Position des Betrachters; wenn sich der Betrachter bewegt, verändert der Lichteinfall die durch die Perspektive entstehenden Korridore. Im Jahr 2016 präsentierte die Künstlerin die Serie Sinotropic Labyrinths“ in der Zipper Gallery. Unter Verwendung von Nägeln und elastischen Fäden schuf sie eine besondere Werkreihe auf Satin, die auf ihren Forschungen zu rhizomatischen Labyrinthen basierte.

Confined Space

Für „Confined Space griff die Künstlerin eine ihrer Installationen aus der Serie Ludic Spaces bzw. Labyrinths of Evil wieder auf, die Anfang der 2000er Jahre entstanden war. Im Mittelpunkt dieser Installationen stand die Schaffung eines Raums, der durch die Verbindung zwischen dem Individuum und der Umgebung eine affektive Beziehung hervorruft. Confined Space war die einzige Installation aus dieser Serie, die bereits realisiert worden war. Die erste Version wurde 2011 im Palácio das Artes in Belo Horizonte im Rahmen des Eletrônica-Festivals gezeigt. Im Jahr 2022 wurde die Installation in der Zipper Gallery in São Paulo sowie auf der 13. Ausgabe der Mercosul-Biennale in Porto Alegre präsentiert.

Die Installation der Künstlerin ermöglichte es den Besuchern, durch einen Raum mit deutlich sichtbarem Ein- und Ausgang zu gehen. Der Innenraum wurde jedoch von einer Abfolge von „Kraftgruppen“ durchzogen – konzeptionell konstruierten Strukturen aus Gummibändern, die sich im Raum wiederholen und ansammeln und so ein chaotisches Erscheinungsbild erzeugen. Während sich der Körper durch dieses Gewirr bewegt, verformen sich die Gummibänder und schwingen im Raum mit, wodurch neue Erfahrungsebenen entstehen. Der Klang, der durch die Schwingung der Gummibänder entsteht, ist einer der grundlegenden Aspekte des Werks. Der Perkussionist Paulo Santos schuf eine musikalische Komposition mit unterschiedlichen Dauerelementen in 16 Kanälen, die auf Sensoren verteilt sind, welche durch die Bewegung des Körpers aktiviert und kombiniert werden – wie eine Klangspur, die vom harmonischsten Zustand in einen kakophonischen Zustand übergehen kann, jedoch stets zufällig.

In der Popkultur

Für das Cover-Artwork der Single Been Undone des Albums o\i, die am 3. Januar 2026 erschien, verwendete der britische Singer-Songwriter und Rockmusiker Peter Gabriel das 138 cm × 138 cm große Bild Ciclotrama 156 (palindrome) von 2019 von Janaina Mello Landini, das aus handgefertigtem grünen Seil aus Baumwolle auf Leinen besteht. Der Name Ciclotrama ist eine Kombination des Wortes „Zyklus“ mit dem portugiesischen Wort „trama“ (was „Gewebe“ bedeutet) und dem Begriff des Cyclorama (was den Rundumblick auf Dinge bezeichnet) und beschreibt komplexe, verzweigte Skulpturen aus aufgedrehten Seilen, die zu fraktalen Strukturen angeordnet sind. Diese breiten sich auf zwei getrennten Stoffbahnen als Untergrund jeweils halbkreisförmig als stark verästelte Strukturen aus. Das Kunstwerk funktioniert als ein kontinuierlicher Fluss, in dem die beiden Bahnen innerhalb eines dynamischen Systems miteinander verbunden sind, das von Rhythmus und physischer Spannung geprägt ist. In dem Bild Ciclotrama 156 (Palindrome) werden diese Ideen durch eine gespiegelte Komposition zum Ausdruck gebracht, die um einen zentralen Knoten herum strukturiert ist, sodass das Kunstwerk vorwärts und rückwärts als ein visuelles und strukturelles Palindrom gelesen werden kann. Gabriel findet in dem Bild mehrere Verbindungen zu dem Inhalt seines Songs. Das Thema Verknotung und Ver- oder Entwirrung interpretiert er in der Darstellung des Kunstwerkes von Janaina Mello Landini als so etwas wie Gehirnhälften oder auch den Lebensfaden an sich. Gabriel wählte für die Veröffentlichung des Songs ein bereits existierendes Bild der Künstlerin. Ein weiteres speziell für Been Undone angefertigtes Werk soll jedoch noch folgen.

Einzelnachweise

  1. ↑ A artista criou obras de arte com cordas que imitam formas da natureza. In: Revista Trip. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. ↑ Rotina criativa de quatro artistas. In: Estadão. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. ↑ Os ciclotramas de Janaina Mello em Paris. In: Rádio França Internacional RfI. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. ↑ Janaina Mello. In: Enciclopédia Itaú Cultural. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  5. ↑ Janaina Mello Landini explores interconnectedness with ciclotrama 20. In: Design Boom. Abgerufen am 20. Juli 2024 (amerikanisches Englisch).
  6. ↑ Cordas de Janaina Mello Landini refletem o elo de individuo e coletivo. In: Revisa Casa e Jardim - Globo.com. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  7. ↑ Ciclotrama de Janaina Mello. In: Revista Element. Abgerufen am 20. Juli 2024 (europäisches Spanisch).
  8. ↑ Janaina Mello – Aglomeração. In: Yaci International. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  9. ↑ A Arte Imita a Natureza. In: Revista Trip. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  10. ↑ Arquitetura, a física e a matemática e sua percepção sobre o tempo. In: Art Soul. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  11. ↑ 13º Bienal do Mercosul com o tema trauma sonho e fuga retoma o formato presencial. In: PUC. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  12. ↑ Labirinto Sintrópico. In: Art Rabbit. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  13. ↑ Arquiteturas Labirínticas. In: Revista Select. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  14. ↑ Janaina Mello Landini na Galeria Zipper. In: DAs Artes. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  15. ↑ Festival eletronica. In: Academia.edu. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  16. ↑ Instalação Interativa da 13º Bienal da Mercosul. In: GaúchaZH. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  17. ↑ Espaço Preso. In: ArtRio. Abgerufen am 20. Juli 2024 (brasilianisches Portugiesisch).
  18. ↑ Peter Gabriel Ltd.: Been Undone - Released 3rd January, 2026. PeterGabriel.com, 3. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (britisches Englisch).
  19. ↑ Thomas Schrage: Peter Gabriel – o\i: Intro. Nach nur drei Jahren veröffentlicht Peter Gabriel wieder ein neues Album. o\i wird ebenfalls über 12 Vollmonde hinweg erscheinen. Wir begleiten den Reigen erneut. Deutscher Genesis Fanclub 'it' / Genesis News Com - Christian Gerhardts, 2. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (deutsch).
  20. ↑ Pons Wörterbuch Portugiesisch - Deutsch: trama. In: de.pons.com. PONS Wörterbuch, 3. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (deutsch).
  21. ↑ Peter Gabriel Ltd.: Been Undone - 2nd January, 2026. PeterGabriel.com, 2. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (britisches Englisch).
  22. ↑ Thomas Schrage: Peter Gabriel – o\i – Die Kunst - Veröffentlichung #1 vom 3.1.2026: Been Undone. Peter Gabriel stellt jedem Track des Albums auch wieder ein Kunstwerk zur Seite. Wir betrachten sie und die jeweiligen Künstler dahinter etwas genauer. Deutscher Genesis Fanclub 'it' / Genesis News Com - Christian Gerhardts, 3. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (deutsch).
  23. ↑ Thomas Schrage: Song 01: „Been Undone“ (3. Januar 2026). Im Januar 2026 hat Gabriel recht überraschend den ersten Song des neuen Albums vorgestellt. Alles Wissenswerte zu dessen Mixen wurde von uns zusammengetragen. Deutscher Genesis Fanclub 'it' / Genesis News Com - Christian Gerhardts, 2. Januar 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (deutsch).
Personendaten
NAME Landini, Janaina Mello
KURZBESCHREIBUNG brasilianische bildende Künstlerin
GEBURTSDATUM 20. September 1974
GEBURTSORT São Gotardo, Minas Gerais, Brasilien