
Jean Zacklad (geboren 7. Mai 1929 in Paris, (9. Arrondissement); gestorben 20. November 1990 ebenda, (4. Arrondissement)) war ein französischer Philosoph und Lehrer, der sich mit der jüdischen Philosophie und der Kabbala beschäftigte. Er war promovierter Philosoph und unterrichtete Philosophie an der jüdischen Schule Yabné (französisch École Yabné) in Paris. Zu seinen Schülern gehörte der Kabbala-Forscher und Übersetzer Charles Mopsik, der ihn 1974 kennenlernte.
Zacklad promovierte 1967 an der Universität Straßburg mit der Arbeit Essai d’ontologie biblique, in der er sich mit den philosophischen Implikationen rabbinischer, gesetzlicher und mystischer Lehren auseinandersetzte. In seiner Arbeit verband er Fragestellungen der Philosophie mit den Texten und Traditionen des Judentums.
Als Lehrer vermittelte Zacklad Kenntnisse der jüdischen Mystik, insbesondere der Kabbala des Gaon von Wilna und des Textes Tikunei haZohar (hebräisch תִּקּוּני הזהר) (1558).
Zu seinen Schülern und Gesprächspartnern zählten Charles Mopsik, Claude Birman, Ariane Kalfa und Francis Bailly. Darüber hinaus gründete er die „L’association Textes et Travaux“. Zacklad war vom Rabbiner Levi Saadia Nahmani (1921–1995) in die kabbalistische Tradition eingeführt worden.
Zackland war der Vater von Manuel Zacklad, Professor mit dem Lehrstuhl „Expressions et Cultures au Travail“ am CNAM, und von Luce Zacklad, einer Malerin, sie starb 1993 sowie von Guy Zacklad, Direktor bei Air France.
| Personendaten | |
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| NAME | Zacklad, Jean |
| ALTERNATIVNAMEN | יוחנן זקלד hebräische Schreibweise |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Judaist, Lehrer an einer jüdischen Schule, Philosoph, Autor |
| GEBURTSDATUM | 7. Mai 1929 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 20. November 1990 |
| STERBEORT | Paris |