| Jembaa Groove | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Berlin |
| Genre(s) | Afro-Jazz, Highlife |
| Aktive Jahre | ab 2020 |
| Website | https://www.jembaamusic.com |
| Gründungsmitglieder | |
Bass, Bandleader, Komponist, Produzent | Yannick Nolting (Deutschland) |
Leadsänger, Percussion, Songwriter | Eric Owusu (Ghana) |
| Aktuelle Besetzung | |
E-Gitarre, Gesang | Babatunde Agonglo (Benin) |
Schlagzeug | Nir Sabag (Israel) |
E-Gitarre, Keyboards | Kwame Yeboah (Ghana) |
Trompete | Peter Somuah (Ghana) |
Bass, Hand-Perkussion | Yannick Nolting (Deutschland) |
Leadsänger, Congas, Bongos, Perkussion | Eric Owusu (Ghana) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Keyboards | Moses Yoofee Vester (Deutschland) |
Keyboards | Doron Segal (Israel) |
Saxofon | Gonçalo Mortagua (Portugal) |
Flügelhorn | Merav Goldman (Israel) |
Keyboards | Szabolcs „Abase“ Bognar (Ungarn) |
Trompete | Daniel „Congo“ Allen (Cuba) |
Jembaa Groove ist eine multikulturelle Band, die Ende 2020 von dem Bassisten und Komponisten Yannick Nolting und dem Sänger und Perkussionisten Eric Owusu in Berlin gegründet wurde. Die siebenköpfige Live-Band verbindet aktuelle Sounds aus der Berliner Underground-Musikszene mit traditionellen, westafrikanischen Einflüssen aus Ghana und Mali.
Yannick Nolting (Bass, Komposition, Produktion) und Eric Owusu (Perkussion, Gesang, Songwriting) lernten sich im Herbst 2020 zufällig kennen. Sie stellten schnell fest, dass sie eine gemeinsame Vorliebe für westafrikanische Musik teilten, und schon bald jammten sie zusammen im Studio. Mit fünf weiteren Musikern, die in Berlin leben, gründeten sie die Band, die zwei Jahre später in 2022 ihr Debütalbum Susuma bei Agogo Records veröffentlichte.

Der Begriff Jembaa stammt aus der westafrikanischen Twi-Sprache (gesprochen in Ghana) und bedeutet „Leben“. Der Name drückt den Fokus der Band auf den „Groove des Lebens“ aus.
Die Band veröffentlichte am 5. April 2024 mit Ye Ankasa | We Ourselves ihr zweites Album, das die französische Tageszeitung Le Monde wie folgt klassifizierte: „‚Dabia‘, der Eröffnungstrack des zweiten Albums von Jembaa Groove, klingt wie eine Einladung zum Abschweifen und Sich-fallen-lassen. In diesem Titel, dessen Bedeutung man mit ‚der Wettlauf‘ oder ‚die Leidenschaft‘ übersetzen könnte, singt die in Berlin ansässige Band von der Notwendigkeit, hart arbeiten zu müssen, um seine Ziele zu erreichen.“ Radio Eins erklärte es zum „Album der Woche“ und das Magazin Songlines vergab für Ye Ankasa | We Ourselves 4 Sterne. Ihr Konzert beim Cosmo Festival 2024 im Junkyard Dortmund zählte für den Hörfunksender Cosmo als „Cosmo Festival Highlight“.
Das Goethe-Institut lud Jembaa Groove 2025 auf eine Südafrika-Tournee ein. Am 3. Oktober 2025 trat die Band live in der KEXP-Radiosendung Black History is Now auf, wo sie fünf Stücke einspielte.

Auch im Jahr 2026 ist Jembaa Groove auf Europatournee durch sieben Länder unterwegs. Die Band spielte bereits auf internationalen Festivals wie Xjazz in Berlin oder dem Bricklane Jazz Festival in London. Die Konzertvorschau Hidden Agenda aus Amsterdam meint: „Die neue Welle des Afro-Jazz erlebt weltweit einen regelrechten Boom, und Jembaa Groove ist auf dem besten Weg, einer der wichtigsten Botschafter dieses vielversprechenden Musikgenres zu werden.“
Die Idee zu Jembaa Groove entstand Ende 2020, als sich der Bassist Yannick Nolting und der Sänger Eric Owusu zufällig auf einem Spielplatz in Berlin kennen lernten, als sie ihre kleinen Söhne vom Kindergarten abholten.
Yannick Nolting im Interview zu seinem Tagesablauf: „Nun, ich bin Vater, genau wie mein Bandkollege Eric. Das bedeutet, dass unser Tagesablauf weitgehend von unseren Kleinen definiert wird. Wir stehen beide sehr früh auf, um die Kinder für den Kindergarten fertig zu machen. Normalerweise gehe ich dann in mein Studio in Berlin, was eine ziemliche Fahrradtour darstellt, und verbringe dort den Vormittag damit, an Musik zu arbeiten, bis ich meinen Sohn am Nachmittag abhole. Wenn er dann bei seiner Mutter ist, verbringe ich normalerweise einige Bürostunden am Nachmittag in einem Coworking Space, um mich um die vielschichtige Organisation rund um unser Band-Projekt sowie um die Musik im Allgemeinen zu kümmern. Je nach Wochentag gebe ich danach noch manchmal Abendunterricht.“
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