Johannes Georg Fuchs (* 21. März 1925 in Basel; † 13. März 1990 ebenda) war ein Schweizer Jurist, Kirchenamtsträger und Politiker.
Nach der Promotion (Iusta causa traditionis und romanistische Wissenschaft) an der Universität Basel 1949 legte er 1953 das Advokaturexamen ab und verbrachte dann einen Studienaufenthalt in Rom.

Nach der Habilitation 1954 in Basel wurde er dort Nachfolger von August Simonius als Professor für römisches Recht. Nach der Emeritierung von Erwin Ruck lehrte er auch Kirchenrecht, evangelisch-reformiertes und römisch-katholisches. Die Theologische Fakultät der Universität Basel verlieh ihm die Ehrendoktorwürde.
Er war nicht nur in der Lehre mit der römisch-katholischen Kirche verbunden. So setzte er sich in den 70er-Jahren für eine Gleichstellung der Kirche im Kanton Basel ein, welche dann durch eine Verfassungsänderung erfolgte.
Er war evangelisch-reformierten Glaubens. Von 1966 bis 1969 war er Präsident der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt und erstellte Gutachten zur Neuordnung verschiedener Kirchen anderer Kantone. Er befürwortete die Kirchensteuer als Möglichkeit der Finanzierung der Kirchen.
Fuchs war von 1972 bis 1984 für die Liberaldemokraten Mitglied des Parlamentes Basels. Dort war er Vorsitzender der Petitionskommission und setzte sich gegen den Bau von Kernkraftwerken ein.
Johannes Georg Fuchs fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof am Hörnli.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fuchs, Johannes Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 21. März 1925 |
| GEBURTSORT | Basel |
| STERBEDATUM | 13. März 1990 |
| STERBEORT | Basel |