Erste internationale Erfahrungen sammelte Joy Udo-Gabriel bei den Commonwealth Games 2018 im australischen Gold Coast, bei denen sie im 100-Meter-Lauf mit 11,53s im Halbfinale ausschied und mit der nigerianischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 42,75s die Bronzemedaille hinter den Teams aus England und Jamaika gewann. Im Sommer siegte sie in 43,77s mit der Staffel bei den Afrikameisterschaften im heimischen Asaba und gewann in 11,58s die Bronzemedaille über 100 Meter hinter der Ivorerin Marie-Josée Ta Lou und Janet Amponsah aus Ghana. Bei den IAAF World Relays 2019 in Yokohama schied sie mit der nigerianischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 45,07s in der Vorrunde aus. Im August belegte sie bei den Afrikaspielen in Rabat in 11,44s Rang vier und siegte mit der Staffel in 44,16s. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Doha mit 43,05s mit der Staffel im Vorlauf aus. 2022 erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene das Finale und belegte dort mit neuem Afrikarekord von 42,22s den vierten Platz. Anschließend schied sie bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 11,45s im Halbfinale über 100 Meter aus und verhalf der Staffel zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Goldmedaille der nigerianischen Mannschaft bei.
2019 wurde Udo-Gabriel nigerianische Meisterin im 100- und 200-Meter-Lauf.
Persönliche Bestzeiten
100 Meter: 11,34s (+1,7m/s), 30. März 2021 in Lagos
200 Meter: 23,92s (−0,5m/s), 31. März 2021 in Lagos