| Julius Bard Verlag | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1910 |
| Auflösung | 1938 (1933) (Eigentümerwechsel) |
| Auflösungsgrund | politisch motiviert |
| Sitz | Berlin |
| Leitung | Julius Bard |
| Branche | Kunst- und Ansichtskarten-Verlag |

Der Julius Bard Verlag, mit Varianten teils Bard-Verlag für Literatur und Kunst und zeitweilig auch Bard, Marquardt & Co. genannt, war der Verlag des gleichnamigen Verlegers Julius Bard. Er bestand von 1910 bis in die 1930er Jahre.
Der Verlag hatte seinen Sitz am Ludwigkirchplatz 7 im Berliner Zentrum und gab im Zeitraum von 1900 (obwohl er offiziell erst 1910 gegründet wurde) bis 1931 zahlreiche Kunstbücher und Kataloge für Museen heraus.
Während des Ersten Weltkriegs brachte der Verlag die Zeitschrift Krieg und Kunst mit „Original-Steinzeichnungen [von Künstlern] der Berliner Sezession“ auf den Markt.
Der Verlag Julius Bard ging während der Zeit des Nationalsozialismus an die ebenfalls in Berlin ansässige Frankfurter Verlags-Anstalt AG über.
1937 wechselten rund 2400 Fotonegative im Auftrag des Bard-Verlages entstandener Aufnahmen von Gemälden aus Museen in Berlin, Bremen, Budapest und Kassel ihren Besitzer: Die Negative wurden später Teil der Sammlungen des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg.