Karlsbiese

Karlsbiese
Gemeinde Neulewin
Koordinaten: 52° 44′ N, 14° 17′ OKoordinaten: 52° 44′ 3″ N, 14° 17′ 29″ O
Höhe: 6 m ü. NN
Eingemeindung: 1. Juli 1945

Karlsbiese ist ein Gemeindeteil von Neulewin, dem namengebenden Ortsteil der amtsangehörigen Gemeinde Neulewin (Amt Barnim-Oderbruch, Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg). Bis zur Eingliederung nach Neulewin war Karlsbiese eine selbständige Gemeinde.

Geographische Lage

Das Dorf am Nordoststrand des Oderbruches liegt ein Kilometer nordöstlich von Neulewin.

Geschichte

Karlsbiese wurde ab dem Jahr 1755 als Kolonistendorf angelegt. Damals hieß der Ort Neugüstebiese, ab dem 8. März 1760 hieß er Carlsbiese. Die Siedler waren Deutsche aus Polen, sie mussten das Land roden und die Häuser bauen. Dafür wurden sie acht Jahre von Abgaben befreit. Im Jahre 1799 lebten in zehn Häusern 195 Menschen.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es im Ort eine Kirche und eine Schule, über den Baustil der Kirche ist nichts bekannt. Am 1. Juli 1945 wurde Karlsbiese nach Neulewin eingemeindet.

Baudenkmale

Im Ort sind drei Gebäude denkmalgeschützt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Neulewin | Service Brandenburg. Abgerufen am 11. November 2024.
  2. ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg von 1875 bis 2005 (PDF; 432 kB) S. 44.
  3. ↑ Denkmalliste des Landes Brandenburg: Landkreis Märkisch-Oderland (PDF). Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum